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Paul, unser Hovawart

Der Hovawart-Schäferhund-Mix „Paul“ ..

Unser Pauli. Der kam zu uns wie der Klassiker in der „Familie-sucht-Hund“ Geschichte – nämlich zu Weihnachten 2007. Ausgerechnet.

Eigentlich war Paul der klassische Zweithund. In der Familie gabs schon einen ständig nervösen Westfalenterrier, von dem meine Tochter Besitz ergriffen hat. Sie brachte ihm „Sitz-Platz-Rolle machen“ bei und die anderen üblichen Kunststücke. Eigentlich toll, nur der Hund war irgendwie auch ein ständiger Unruhe-Herd, der bei jedem Geräusch aufsprang, ständig zwischen den Beinen rumlief – kurzum: Alle hatten einen erhöhten Blutdruck. Bis ein Arbeitskollege meiner Frau den entscheidenden Tipp gab.

„Ihr braucht einen 2. Hund, der ruhig & gelassen ist“

„Tolle Idee“, dachte ich damals, noch ein Hund … es drohte animal hording, denn Hasen und Farbmäuse waren ja auch schon da. –  Kaum wurde dieser Geniestreich an die große Glocke gehängt, begann eine Suche nach DEM Hund bis in die tiefe Nacht.  Alle waren aktiv dabei – nur ich war weniger begeistert. Zwei Hunde, was für ein Quark … aber es schien aussichtslos, denn nach wenigen Tagen wurde das Bild von einem Puschel-Welpen entdeckt, der völlig verdreckt aus einem selbstgegrabenen Loch guckt. Liebe auf den ersten Blick .. was nun? Alle vergiften in der Familie? Ausziehen? Kündigen? Fliehen?

Nun denn, 4, 3, und 2 Tage vor Weihnachten wurden dem Tierheim Duisburg Besuche abgestattet, bis ich es nicht mehr zu verhindern wußte. Und somit kam ich am 23.12.2007 zum zweiten Hund. Ich – der sich  immer über Leute schlappgelacht habe, die Heilig Abend mit so einem Haarfell an der Leine zum ersten Mal Gassi gingen … Nun stand ich selbst da.

Der buddhistische Hund

Hovawart-Schaeferhund-Essen-Paul

Ruhig isser ja …

Nun denn. Ruhig war er ja. Nur der kleine Terrier nicht, aber das sollte sich ändern … so leider erst ca. nach 1,5 Jahren. Da entdeckte Paul, das Größe auch was ausmacht und sich von der kleinen Terrierdame nix mehr vormachen ließ. Einmal kurz die neuen Verhältnisse geklärt, danach wurde auch der Westfalenterrier ruhiger, denn es gab nix mehr aufzumischen.

Oder lag es daran, das der Kleine Hund schon so 12 Jahre alt war? Mittlerweile war es auch wurscht.

Ich kann nur sagen, das der Pauli ein guter Griff war. So ein Hovawart / Schäferhund – Mix kann ich nur empfehlen. Der hat die Ruhe weg, liegt ständig unter dem Schreibtisch, passt sich gut an und macht so einiges mit. Ein Schmusehund für die Kinder als Sie noch jünger waren, später ein guter Aufpasshund, als die Kinder mit 16 mal den Hund mitnahmen und heute mit 6 Jahren echt ein treuer Freund. Ich bin eigentlich nicht so ein Hundetyp, aber ich möchte nicht drüber nachdenken, was einmal ist, wenn „Er“ nicht mehr ist. Und wenn überhaupt nochmal ein Hund, dann ein Hovi …. mit irgendwas.

Welche Hundeerziehung heilt einen Rotzlöffel?

Mit dem Hund also alles vollkommen O.K. …. Alles OK ?? – Nein, das mit dem Spazierengehen war da so eine Sache. So abends mal in den Biergarten, oder mal eine entspannte Runde durch ein Einkaufszentrum, an den See oder sonstwohin, wo andere Hunde waren. Das war irgendwie immer etwas sehr anstrengend.

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