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Ein Kommentar

Der Minibullterrier. Cleo, Liebe und andere Hindernisse

Der Mini-Bullterrier gleicht in der Herkunft der Rasse des Bullterriers.

Bereits 1821 gab es erste Aufzeichnungen in Bezug auf die Züchtung dieser Rasse.

Das um 1850 durch James Hinks angestrebte Zuchtziel bei dieser Rasse war das so genannte „Badger-Baiting“ (Dachse ziehen) oder  „Rat Killing“ (Ratten Tötung).  

Missbraucht wurde diese Rasse jedoch bedauerlicherweise für Hundekämpfe, da sich die Menschen daran ergötzten, dass dieser Hund „nicht aufgibt“.

(„Bei Kämpfen zwischen Bullterriern fließt Blut, denn jedem Kampf geht eine fürchterliche Beisserei voraus, bis es dem einen der Kämpfenden gelingt das Plätzchen an der Kehle zu fassen, was für den, der sich diese Blöße gab, „Tod“ bedeutet.“ [STREBEL, 1903] „ – Quelle: Wikipedia.)

Der Mini-Bullterrier ist erst seit Juli 2011 im FCI als Standard anerkannt, die FCI folgte somit dem britischen Vorbild.

Der Mini-Bullterrier ist wie sein „große Bruder“ sehr kräftig gebaut und muskulös. Der Körperbau wirkt insgesamt sehr robust und harmonisch. Der „kleine“ Bullterrier wirkt außerdem sehr aktiv und zeigt einen entschlossenen und intelligenten Ausdruck. Ein typisches Merkmal dieser Rasse ist laut Rassestandard das „downface“ (Bananennase) und der eiförmige Kopf mit der langen Schnauze und dem starken Gebiss. Ebenfalls auffällig: Unabhängig von der Größe sehen Rüden sehr maskulin… und Hündinnen sehr feminin aus.

 

Meine liebe zu diesen Hunden  habe ich vor über 10 Jahren, durch meine damalige Freundin, welche einen Staffordshire-Terrier hatte und ich einen Schäferhund-Mix entdeckt…da ihr Stafford-Terrier noch den Wesenstest machen musste , bin ich mit ihr und meinem Hund mit zum Übungsbetrieb gegangen und habe dort mit Bullterriern den ersten Kontakt gehabt und ihren Charakter und ihre „Eigenarten“ kennengelernt.

 

Nach einer „Kuschelstunde“ mit dem Bullterrier unserer Übungsleiterin, bei einem privaten Besuch dort, habe ich mich in diese Rasse verliebt. ….

 

Bullterrier sind absolut menschenbezogene Hunde und wollen „ihrem Menschen“ einfach nur gefallen….die absoluten „Schmuse-Hunde“…und was besonders wichtig ist: Sie sind sehr kinderlieb, weshalb sie auch u.a. „Nanny-Dogs“ genannt werden…

Natürlich müssen Bullis, wie alle anderen  Hunderassen auch, körperlich und geistig  ausgelastet werden.

 

Leider erntet man, dank „Bild-Zeitung“ und anderer Medien teilweise immer noch misstrauische Blicke und dumme Sprüche, wie…“das ist doch ein Kampfhund“… Ich verschone an dieser Stelle mit weiteren Problemen meines Alltages.

 

Diese Hunde, genauso wie Pit, Staff und Co. sind einfach nur liebe und verschmuste Tiere.

 

Im Oktober letzten Jahres kam dann Cleo zu mir…Der absolute „Glücksgriff“, sie war ein ein „Rückläufer“ und eroberte sofort mein Herz.

Wobei ich an dieser Stelle anmerken möchte, dass ein Bullterrier ( auch „Mini´s“) als „Anfängerhund“ nicht so geeignet sind.

In jedem Falle sollten sich interessierte Menschen ausgiebig mit dem Wesen dieser Rasse auseinander setzen und möglichst bereits Hundeerfahrung mitbringen – bestenfalls bereits auch Erfahrungen mit charakterstarken Hunden.

Ich liebe meinen Hund…..sie ist immer gut gelaunt….spürt , wenn es mir nicht gut geht…versteht sich mit ihren Artgenossen und mag alle Menschen..  Es sei denn, es ist dunkel, da kommt dann doch der „Schutztrieb“ durch …

Aber  es ist schon etwas dran an dem Spruch…..“Es gibt Hunde und es gibt Bullterrier“.

Oder ,was auf mich zutrifft:….“Einmal „Bulli….immer Bulli………!!!!

 

…mit freundlicher Genehmigung von ©Manni Geißler

https://www.facebook.com/manni.geisler

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