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Einsatz von Medikamenten im Training oder zur Unterdrückung von Angst

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir ein Hundetraining unter Vergabe von Medikamenten vorstellen könnte oder diese einsetzen würde.

Ich bin der Meinung:

Ursachen beseitigen statt Symptome medikamentös zu unterdrücken.

 In erster Linie sage ich „NEIN“ zu Medikamenten  beim Training oder zum Ruhigstellen.

Es gibt wohl Tierärzte, die Hunde gerne ruhig stellen, wenn die Besitzer mit ihren Hunden über Silvester nicht klar kommen, bzw. der Hund Angst bekommt. (wurde mir leider alles schon berichtet)

 Angefangen von  Valium über Diazepam und anderen Medikamente wie Schlafmittel ect.

Bitte versucht dieses nicht zu unterstützen.

Stellt euch einfach mal vor der Hund hat Angst und wird mit Medikamente ruhig gestellt.

Was passiert mit ihm? Wer kann sich sicher sein, dass er im Unterbewusstsein die Angst nicht weiter aufrecht verspürt,  nur mit dem Unterschied, dass er kommt nicht weg  kann um sich zu verstecken?

Es gibt die Möglichkeit auf andere Hilfsmittel zurück zugreifen:

Hier können homöopathische und pflanzliche  Mittel wie Globuli und Stockbottles und Rescue Tropfen zum Einsatz kommen. Diese sollen  unterstützen, aber NICHT als Ersatz für eine Behandlung sein. Dazu mehr weiter unten.

Wie jedes Medikament, Heilmittel ect, sollten diese nur zur Unterstützung verabreicht  werden. Solange die Ursache nicht behandelt wird, werden die Symptome nur überdeckt und man hat  nichts gewonnen.

Ein Training ist bei mir so ausgelegt, dass der Hund bei klarem Verstand ist und nicht in irgendeinem Dämmerzustand. Der Hund muss aufnahmefähig sein und das ist er nicht, wenn er  voller Medikamente ist.

Wie oben beschrieben, sind Medikamente  nur in Verbindung mit einem Tierarzt zu verabreichen und nur in AUSNAHMEFÄLLEN. Medikamente sind kein Ersatz fürs Training. Mein Motto ist eh, dass man einem Hund alles ab- und antrainieren kann!!

Globuli und Notfalltropfen können ein wenig helfen, dass Ängste etwas gemildert werden, aber sie werden dem Hund diese nicht nehmen. 

Notfalltropfen und  Rescue Tropen  haben in Studien wohl gezeigt, dass sie nur einen Placebo-Effekt haben und dieser funktioniert nur beim Menschen.

Auch Globuli sind  hilfreich und können zur Unterstützung gegeben werden, obwohl die Wirksamkeit beim Hund nicht wirklich nachgewiesen ist.

Genau das Gleiche gilt bei Schüssler Salze oder Stockbottels,

Ich will nicht behaupten, dass es nicht hilft, aber laut Studien ist es fragwürdig. (wir reden hier über die Wirkung bei einem Tier nicht bei einem Menschen)

Ich arbeite mit 2 Heilpraktikern zusammen, die mich bei meiner Arbeit mit den Hunden mit ihrem Wissen hilfreich unterstützen.

Ich finde als Alternative oder Unterstützung zur Schulmedizin, ein Hinzuziehen von Heilpraktikern als hilfreich und unterstütze diese Arbeit  auch. 

Bekanntlich ist eine ganzheitliche Behandlung – Körper/Geist/Seele – von großem Nutzen.

 

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