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Ein Kommentar

SOKA Freunde NRW

Freunde von „Kampfhunden & Co“

SokaFreunde

Kampfhundefreunde NRW

Unter der Abkürzung „Soka“ verbirgt sich der Begriff „Sogenannter Kampfhund“.

Dank der Boulevardpresse & der aufgesprungenen Politik begann im Jahr 2000 nach einem schrecklichem Vorfall in Hamburg deutschlandweit eine Hetze und Diskriminierung bestimmter Hunderassen und deren Halter.

Grundlegend handelt es sich um diverse Rassen und deren Kreuzungen wie z.B. American Staffordshire Terrier, Bullterrier, American Bulldog, Rottweiler und noch weitere. Lt. der bestehenden Gesetzeslage wird unterschieden zwischen den gefährlichen Hunden (§3 z.B. Am.Staff., Standard Bullterrier) und Hunden bestimmter Rassen (§10 z.B. Rottweiler).

Die Anschaffung und Haltung eines dieser rassenzugehörigen Hundes unterliegt, abhängig je nach Bundesland, diversen Auflagen, die zwingend zu erfüllen sind. Da wir der Ansicht sind, dass der Begriff „Kampfhund“ durch die Geschichte anderweitig geprägt wurde, lehnen wir diesen missverständlichen „Titel“ ab und verwenden lieber, aufgrund der bestehenden Rasselisten, den Begriff „Listenhund“.

Wer sind wir und wofür setzen wir uns ein?

Alles begann Ende 2008 in Düsseldorf am Rheinufer.

Eine kleine Gruppe von betroffenen Privatpersonen schlossen sich zusammen, um bei einer friedlichen Demonstration auf die vorhandene Diskriminierung durch die Vorurteile und Benachteiligungen in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Seitdem organisieren wir jährlich die Demonstrationsveranstaltung „Soka Run NRW“ in Düsseldorf.

Kurz nach dieser Demonstration schlossen sich bundesweit mehrere Personen zusammen und gründeten den Verein „Soka Run e.V.“, welcher deutschlandweit agiert.
Da wir hier in Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland sind, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, speziell über das Landeshundegesetz NRW (LHundG) aufzuklären und zu beraten.

Unser Hauptaugenmerk liegt neben der Organisation und Durchführung des „Soka Run NRW“ in Informationsständen auf diversen Hundeveranstaltungen (z.B. Messen, Tierheimfeste usw.). Dabei ist uns das Gespräch mit nicht betroffenen, dadurch unwissenden und durch die Medien geprägten Personen wichtig, um sie auf die Schicksale der zu Unrecht vorverurteilten Hunde und ihrer Halter, aufmerksam zu machen.Des Weiteren leisten wir Hilfestellung bei sämtlichen Fragestellungen rund um den Hund und dessen Anschaffung, Haltung und bei Gesetzesfragen.

Auf unseren „Gassi Treffen und Runs“ wollen wir ein positives Bild der betroffenen Mensch – Hunde – Teams vermitteln und der Öffentlichkeit zeigen, dass auch wir nicht anders als alle anderen sind. In den letzten Jahren haben sich uns viele nicht betroffene Personen angeschlossen, um ihre Solidarität zu diesen wundervollen Rassen zu bekunden.

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Problemhunde

Problemhund Kampfhund…oder ist der Mensch das Problem?

Dank Aufbauschung von Medien und politischen Gesetzen hat das Image einiger Hunderassen gravierend gelitten. Sogenannte Kampfhunde gelten als von Natur aus bissig und werden als gefährlich eingestuft. Plötzlich wurden manche Rassen automatisch zu Problemhunden. Viele Erfahrungen von Hundehaltern solcher Rassen und Studien belegen jedoch das Gegenteil.

Was ist denn überhaupt ein Kampfhund?

Hundetrainer-Essen-Kampfhund

Pitbull Studie – American Temperament Test Society, Inc.

Allgemein werden als Kampfhund Rassen wie Pitbull, Bullterrier oder Amercian Staffordshire Terrier bezeichnet. Seitdem immer wieder Horrormeldungen über Beißattacken in den Medien kursieren, friert den meisten Bürgern schon beim Anblick einer solchen Rasse das Blut in den Adern ein. Wikipedia beschreibt den Kampfhund folgendermaßen: „Als Kampfhunde im eigentlichen Sinne werden Hunde bezeichnet, die zu Tierkämpfen, insbesondere zu Hundekämpfen, aber auch zu Kämpfen z. B. gegen Bullen gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt wurden. Der Begriff bezeichnete ursprünglich keine bestimmte Hunderasse, sondern ein bestimmtes Einsatzgebiet. Später wurden speziell für den Tierkampf einige klar voneinander abgetrennte Hunderassen gezüchtet, bei deren Nachfolgern heutzutage jedoch in den offiziellen Zuchtlinien die besondere Tierkampfeignung nicht mehr zu den Zuchtzielen zählt…“.

Weiter unten im Text von Wikipedia werden die Voraussetzungen der Hunde beschrieben, die im 18. und 19. Jahrhundert zu Hundekämpfen zugelassen wurden: „Die Hunde durften während eines Hundekampfes keinerlei Aggressivität gegenüber Menschen zeigen („Zuverlässigkeit“), da sich bei einem regulären Kampf drei Menschen (ein Schiedsrichter und zwei Sekundanten) mit in der Kampfarena befanden und die Hunde auch während der Kämpfe angefasst und hochgehoben werden mussten…“.

Die Hunde konnten also sogar während eines Kampfes von einem Menschen angefasst werden! Heute werden sogenannte Kampfhunde oftmals in Familien gehalten und in den USA gelten beispielsweise American Pitbull Terrier als beliebte Hunderasse. Das mit ihnen ein echtes Mensch-Hund-Team möglich ist beweist schon der Fakt, dass Pitbulls in Amerika zu Rettungshunden ausgebildet werden.

Studien zur Angriffslust von Hunderassen

Es stehen mittlerweile mehrere Studienergebnisse zur Verfügung, die aufzeigen, dass die Überzeugung von der Gefährlichkeit der Kampfhunde ein Mythos ist. Zum Beispiel führt die amerikanische Organisation ATTS (American Temperament Test Society, Inc.) verschiedene Temperamenttests durch. Über das Temperament von Pitbulls konnte sich Carl Herkstroeter (ATTS-Vorstand) sehr positiv äußern. Keiner dieser rund tausend Pitbulls wiesen Aggressionsprobleme vor. All diese Hunde waren, laut Herkstroeter, ausgeglichen, stabil und konnten mit Kindern gut umgehen.

Forscher der School of Veterinary Medicine in Pennsylvania befragten tausende Hundehalter. Das Ergebnis mag so manchen Kampfhundgegner verblüffen: Keine Kampfhundrasse stand auf Platz Eins der aggressivsten Hunden, sondern der Dackel greift mit Abstand am häufigsten Menschen an.

Problem Hund oder Problem Mensch?

Als Fazit kann gesagt werden, dass aus jedem Hund ein gefährlicher Vierbeiner gemacht werden kann. Ein sogenannter Kampfhund ist nicht von Natur aus bissig. Faktoren wie fehlende Sozialisierung, falsche Erziehung und Umfeld des Hundes, spielen bei der Aggressivitätsentstehung eine Rolle. Zum Problemhund kann auch der Pudel werden, wenn er falsch behandelt wird.