Jörg Müller | DogWalkerEssen | Hundetrainer in Essen | Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

ist … DogWalkerEssen, Hundetrainer, Hundeschule in Essen , Mülheim , Bochum , Gelsenkirchen , NRW


Ein Kommentar

SOKA Freunde NRW

Freunde von „Kampfhunden & Co“

SokaFreunde

Kampfhundefreunde NRW

Unter der Abkürzung „Soka“ verbirgt sich der Begriff „Sogenannter Kampfhund“.

Dank der Boulevardpresse & der aufgesprungenen Politik begann im Jahr 2000 nach einem schrecklichem Vorfall in Hamburg deutschlandweit eine Hetze und Diskriminierung bestimmter Hunderassen und deren Halter.

Grundlegend handelt es sich um diverse Rassen und deren Kreuzungen wie z.B. American Staffordshire Terrier, Bullterrier, American Bulldog, Rottweiler und noch weitere. Lt. der bestehenden Gesetzeslage wird unterschieden zwischen den gefährlichen Hunden (§3 z.B. Am.Staff., Standard Bullterrier) und Hunden bestimmter Rassen (§10 z.B. Rottweiler).

Die Anschaffung und Haltung eines dieser rassenzugehörigen Hundes unterliegt, abhängig je nach Bundesland, diversen Auflagen, die zwingend zu erfüllen sind. Da wir der Ansicht sind, dass der Begriff „Kampfhund“ durch die Geschichte anderweitig geprägt wurde, lehnen wir diesen missverständlichen „Titel“ ab und verwenden lieber, aufgrund der bestehenden Rasselisten, den Begriff „Listenhund“.

Wer sind wir und wofür setzen wir uns ein?

Alles begann Ende 2008 in Düsseldorf am Rheinufer.

Eine kleine Gruppe von betroffenen Privatpersonen schlossen sich zusammen, um bei einer friedlichen Demonstration auf die vorhandene Diskriminierung durch die Vorurteile und Benachteiligungen in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Seitdem organisieren wir jährlich die Demonstrationsveranstaltung „Soka Run NRW“ in Düsseldorf.

Kurz nach dieser Demonstration schlossen sich bundesweit mehrere Personen zusammen und gründeten den Verein „Soka Run e.V.“, welcher deutschlandweit agiert.
Da wir hier in Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland sind, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, speziell über das Landeshundegesetz NRW (LHundG) aufzuklären und zu beraten.

Unser Hauptaugenmerk liegt neben der Organisation und Durchführung des „Soka Run NRW“ in Informationsständen auf diversen Hundeveranstaltungen (z.B. Messen, Tierheimfeste usw.). Dabei ist uns das Gespräch mit nicht betroffenen, dadurch unwissenden und durch die Medien geprägten Personen wichtig, um sie auf die Schicksale der zu Unrecht vorverurteilten Hunde und ihrer Halter, aufmerksam zu machen.Des Weiteren leisten wir Hilfestellung bei sämtlichen Fragestellungen rund um den Hund und dessen Anschaffung, Haltung und bei Gesetzesfragen.

Auf unseren „Gassi Treffen und Runs“ wollen wir ein positives Bild der betroffenen Mensch – Hunde – Teams vermitteln und der Öffentlichkeit zeigen, dass auch wir nicht anders als alle anderen sind. In den letzten Jahren haben sich uns viele nicht betroffene Personen angeschlossen, um ihre Solidarität zu diesen wundervollen Rassen zu bekunden.

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Einsatz von Medikamenten im Training oder zur Unterdrückung von Angst

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir ein Hundetraining unter Vergabe von Medikamenten vorstellen könnte oder diese einsetzen würde.

Ich bin der Meinung:

Ursachen beseitigen statt Symptome medikamentös zu unterdrücken.

 In erster Linie sage ich „NEIN“ zu Medikamenten  beim Training oder zum Ruhigstellen.

Es gibt wohl Tierärzte, die Hunde gerne ruhig stellen, wenn die Besitzer mit ihren Hunden über Silvester nicht klar kommen, bzw. der Hund Angst bekommt. (wurde mir leider alles schon berichtet)

 Angefangen von  Valium über Diazepam und anderen Medikamente wie Schlafmittel ect.

Bitte versucht dieses nicht zu unterstützen.

Stellt euch einfach mal vor der Hund hat Angst und wird mit Medikamente ruhig gestellt.

Was passiert mit ihm? Wer kann sich sicher sein, dass er im Unterbewusstsein die Angst nicht weiter aufrecht verspürt,  nur mit dem Unterschied, dass er kommt nicht weg  kann um sich zu verstecken?

Es gibt die Möglichkeit auf andere Hilfsmittel zurück zugreifen:

Hier können homöopathische und pflanzliche  Mittel wie Globuli und Stockbottles und Rescue Tropfen zum Einsatz kommen. Diese sollen  unterstützen, aber NICHT als Ersatz für eine Behandlung sein. Dazu mehr weiter unten.

Wie jedes Medikament, Heilmittel ect, sollten diese nur zur Unterstützung verabreicht  werden. Solange die Ursache nicht behandelt wird, werden die Symptome nur überdeckt und man hat  nichts gewonnen.

Ein Training ist bei mir so ausgelegt, dass der Hund bei klarem Verstand ist und nicht in irgendeinem Dämmerzustand. Der Hund muss aufnahmefähig sein und das ist er nicht, wenn er  voller Medikamente ist.

Wie oben beschrieben, sind Medikamente  nur in Verbindung mit einem Tierarzt zu verabreichen und nur in AUSNAHMEFÄLLEN. Medikamente sind kein Ersatz fürs Training. Mein Motto ist eh, dass man einem Hund alles ab- und antrainieren kann!!

Globuli und Notfalltropfen können ein wenig helfen, dass Ängste etwas gemildert werden, aber sie werden dem Hund diese nicht nehmen. 

Notfalltropfen und  Rescue Tropen  haben in Studien wohl gezeigt, dass sie nur einen Placebo-Effekt haben und dieser funktioniert nur beim Menschen.

Auch Globuli sind  hilfreich und können zur Unterstützung gegeben werden, obwohl die Wirksamkeit beim Hund nicht wirklich nachgewiesen ist.

Genau das Gleiche gilt bei Schüssler Salze oder Stockbottels,

Ich will nicht behaupten, dass es nicht hilft, aber laut Studien ist es fragwürdig. (wir reden hier über die Wirkung bei einem Tier nicht bei einem Menschen)

Ich arbeite mit 2 Heilpraktikern zusammen, die mich bei meiner Arbeit mit den Hunden mit ihrem Wissen hilfreich unterstützen.

Ich finde als Alternative oder Unterstützung zur Schulmedizin, ein Hinzuziehen von Heilpraktikern als hilfreich und unterstütze diese Arbeit  auch. 

Bekanntlich ist eine ganzheitliche Behandlung – Körper/Geist/Seele – von großem Nutzen.

 


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Vom Suchen und Finden einer Liebe… von Leoni Jungen

Ja, wie fängt man an, nachdem schon so tolle Beiträge geschrieben wurden?!

Nachdem mein Lebensgefährte und ich offiziell zusammengezogen waren, glücklich wie eh und je den Schritt gewagt zu haben, entschlossen wir uns, einem Straßenhund ein zu Hause zu geben. Wir haben uns bewusst dazu entschlossen keinen Welpen zu kaufen. Ich, mit Hunden großgeworden. Insgesamt 5 Hunde erzogen. Mal besser mal schlechter :). Anfangs eher skeptisch, da man sich für eine große Verantwortung entscheidet – für mich war es, als würde ich ein Kind kriegen… Na gut, schauen wir mal im Netz was sich da so findet… Und dann kam sie – Marla eine kleine Griechin 🙂 Wir sahen sie und waren wortwörtlich verliebt. Liebe auf den ersten Blick… Wir entschlossen uns dazu, uns die Kleine mal anzuschauen. Sie muss uns ebenfalls mögen. Ich rief am nächsten Tag die Tierschützerin an und vereinbarte einen Besuchstermin und so fuhren wir am Wochenende dorthin… Angekommen überrannte uns ein Rudel voller Hunde. Jeder schöner als der andere und jeder von ihnen zuckersüß und sehr lieb. Nur unsere kleine Puppe war sich nicht so sicher, was sie von uns halten sollte. Aber das stand bereits in der Anzeige. Eher Menschenscheu und eher auf andere Hunde bezogen. Naja dachten wir, setzen wir uns erst mal und lassen sie von sich aus kommen. Hat auch nicht lange gedauert, da hat sie sich getraut uns mal zu beschnuppern und dann auch noch noch Leckerchen..hmm… Nach einem Kaffee und ausführlichem kennenlernen mit der Tierschützerin, bat sie uns an, mal eine Runde Gassi mit Marla zugehen. Klar dachten wir uns das lief auch recht gut, sodass wir uns dazu entschlossen haben, die Kleine eine Woche auf „Probe“ mit in ihr potenzielles neues Hause mitzunehmen. Besser kann man sich eh nicht kennenlernen.

Ja die Woche war hart, wirklich. Unsere Maus wollte sich einfach nicht lösen. Nicht mal das kleinste Tröpfchen Pipi konnte man ihr entlocken. Draussen nicht und auch drinnen nicht. Ich dachte immer nur: mach doch wenigstens ein bisschen Pipi, auch in die Wohnung aber bitte quäle dich nicht. Ich hatte solche Sorge, dass sie Bauchweh bekommt. Alle zwei Stunden waren wir draussen und ja irgendwann musste sie sich ja lösen, aber auch das große Geschäft musste irgendwann mal raus. So lief alles super, sie spielte, schmuste und schlief ganz ruhig nur das Thema „Gassi gehen“ wollte nicht. Nach fünf Tagen waren wir langsam überfordert und das habe ich der Tierschützerin auch gesagt. Sie meinte, wenn es mit dem rausgehen nicht klappt, dann sollten wir es uns genau überlegen, ob wir sie behalten wollen. Wir waren selbst langsam am zweifeln, aber haben uns gesagt wir lassen erst mal nichts unversucht. Und als hätte Marla die Nachrichten zwischen der Tierschützerin und mir mitgelesen. Auf einmal ging es. Das Gassi gehen war gar kein Thema mehr und alles weitere lief super. Klar, sie war noch sehr scheu, aber wir waren sicher, dass würde sich legen und so adoptierten wir unsere kleine Puppe Marla. Die Erziehung lief gut. Ich wusste ja was im Groben auf mich zu kommt. Sitz, Platz saß innerhalb von zwei Tagen nahezu perfekt. Dennoch entschied ich mich zu einem „Crash-Kurs“ in der Hundeschule. Drei Wochen Kurs. Ich wollte sichergehen, die Erziehung richtig anzupacken. Ja heute kann sie eine Menge. Von Sitz über „High-Five und Pfötchen bis hin zu Männchen und „Gib Laut“. Selbst die Heulsuse macht sie. Sie kann gut mit ihrer Stimme umgehen 🙂

Die Adoption erfolge genau am 01.09.12 und im Laufe der Zeit entschieden wir uns „irgendwann“ einen zweiten Hund dazu zu holen. Marla sollte nicht alleine sein, wir sind immerhin berufstätig auch wenn sie nie lange alleine blieb. Es gab da noch Marlas Bruder, der immer irgendwie im Hinterkopf war. Ich sagte immer, ist er nächstes Jahr noch nicht vermittelt, dann kommt er zu uns (ich wusste bis dato nicht, dass er eigentlich nie zu Vermittlung stand, da er sehr Menschenscheu war) . Im April brauchte die Tierschützerin dann Hilfe in Griechenland und da mein Schätzchen Zeit hatte flog er kurzer Hand dorthin, um ihr zu helfen. Mir war klar, er würde Marlas Bruder mitbringen und mit seinem Abflug freute ich mich auf einen zweiten Mann im Hause. Ich sprach mit der Puppe oft über ihren Bruder und dass sie bald kein Einzelkind mehr sei :D. Mit Marla kann man sich sehr gut unterhalten :). Täglich erhielt ich Fotos von unseren neuen männlichen Schatz und ich freute mich. Nach 14 Tagen war es dann soweit. Abfahrt zum Flughafen – meine Männer abholen. Ich war nervös ohne Ende. Puppe blieb zu Hause. Sie sollten sich hier kennenlernen und Jupp – so heißt er – war sicher eh aufgedreht und geschafft vom Flug.
Auto geparkt, ab in die Ankunftshalle und dann kamen sie. Mein Schatz geschafft vom Flug mit der riesen Transportbox mit unseren Juppi drin. Nach kurzem Hallo an beide schnell ins Auto, ab nach Hause. Zu Hause angekommen schnell die Puppe anleinen und runter zum abschnuppern. Man war das ein schönes Gefühl, wie Jupps Anspannung sich langsam löste, als Marla ihn abknutschte. Tränchen mussten fast schon verkniffen werden. Nach einem kurzen Spaziergang ging es erst mal hoch. Juppi musste ja hunger haben, da er ja längere Zeit nichts gefressen hatte. Ja so war es auch. Er stürzte sich auf den Napf. Dann kam auch schon die Familie. Alle wollten Juppi kennenlernen, der arme Kerl wusste gar nicht, wir ihm geschieht. Und dann spielten, kuschelten und schliefen die Beiden erst mal. Die Beiden waren direkt ein herz und eine Seele. Geschwisterliebe <3

Aber auch mit Juppi waren die Probleme mit dem rausgehen, aber morgens fanden wir eine übelriechenede Überraschung auf jeden unsere drei Teppichen im Wohnzimmer. Es war ekelig, aber ich war froh, dass Juppi so ungeniert war und sich dachte "Lieber Teppich versauen als Bauschmerzen" 😉
Die Erziehung mit ihm gestaltete sich etwas schwieriger. Sitz und. Platz saßen zwar ebenfalls innerhalb zwei Tage, aber dennoch war und ist immer noch recht trotzig 😀

Wir bemerkten immer mehr, dass er uns nich blind vertraut. Wenn wir uns neben ihm auf die Couch setzen, sprang er auf, im Bett (ja die beiden dürfen mit zu uns ins Bett), wenn ich mich drehte ergriff er ebenfalls für einige Minuten die Flucht, bevor er sich wieder ins Bett traute. Generell versuchte er häufig den Kontakt zu uns zu vermeiden. Kuscheln war fast nur unter zwang möglich. Mir war schnell klar, dass mir eine Hundeschule da nicht helfen kann. Wir versuchten vieles. Gingen alleine mit ihm raus, um die Bindung zu stärken, aber es wurde nur sehr wenig besser. Dann, wie der Zufall es so wollte, fand ich einen Betrag über Jörg -den dogwalker aus Essen. Er resozialisiert Hunde und trainiert Menschen. Cesar Milan dachte ich nur :). Ich dachte, genau er könnte uns vielleicht helfen. Also schrieb ich ihm und schnell wurde ein Termin vereinbart.

Ich kann Jörg einfach nur danken. Er hat mir bzw. uns gezeigt, was schief läuft. Was für Kommunikationschwierigkeiten wir haben und dass wir Recht damit haben, dass Juppi uns nicht voll vertraut. Er zeige uns, was wir ändern müssen und die Erfolge waren direkt am gleichen Tag, zur gleichen Stunde da. Ich war überwältigt und hab fast vor Glück geweint. Er machte Juppi einfach so von der Leine. Ich hatte fast schon Panik, als er mit Marla losrannte, aber zugleich war es so ein schönes Bild und die beiden entfernten sich kaum mehr als 7 Meter von uns. Ich war baff, was so schnell möglich ist. Er zeigte mir, dass ich meine Angst ja meine Verlustängste ablegen muss, damit Jupp mir vertrauen kann. Ich muss einfach mal durchatmen und nicht immer an das schlimmste denken. Und seither läuft es viel besser. Es ist nicht perfekt, aber das muss es nicht. Wir haben Zeit das Vertrauen aufzubauen und es braucht auch Zeit.

Ich kann euch nicht viel über Rassen berichten, da wir jegliche Rassen in unseren Babys vereint haben 🙂
Aber ich kann euch davon berichten, wie sehr die Beiden unser Leben bereichern. Wie sehr wir diese beiden Wesen lieben und um nichts in der Welt missen möchte und ich denke, dass ist alles was zählt 🙂

Kein Geld der Welt würde mich reicher machen, als die Beiden es tun. Es ist unglaublich schön, morgens aufzuwachen und die erste Gesichtswäsche zu bekommen. Es ist so süß, denn Juppi freut sich jeden morgen, wenn wir aufwachen, so sehr, als wären wir Wochen weggewesen. Marla kuschelt sich dann erstmal direkt wieder ein, frei nach dem Motto: Ne Mama oder Papa, wir müssen noch gar nicht aufstehen. Wir haben bestimmt noch ganz viel Zeit zum kuscheln.

Auch jetzt liegen Beidem auf ihrer Couch, die beiden haben eine eigene 😀 und sehen so friedlich aus und dieser Ausdruck macht mich unwahrscheinlich glücklich.

Diese Ausdruck sagt mir: Wir haben alles richtig gemacht…


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Paul, unser Hovawart

Der Hovawart-Schäferhund-Mix „Paul“ ..

Unser Pauli. Der kam zu uns wie der Klassiker in der „Familie-sucht-Hund“ Geschichte – nämlich zu Weihnachten 2007. Ausgerechnet.

Eigentlich war Paul der klassische Zweithund. In der Familie gabs schon einen ständig nervösen Westfalenterrier, von dem meine Tochter Besitz ergriffen hat. Sie brachte ihm „Sitz-Platz-Rolle machen“ bei und die anderen üblichen Kunststücke. Eigentlich toll, nur der Hund war irgendwie auch ein ständiger Unruhe-Herd, der bei jedem Geräusch aufsprang, ständig zwischen den Beinen rumlief – kurzum: Alle hatten einen erhöhten Blutdruck. Bis ein Arbeitskollege meiner Frau den entscheidenden Tipp gab.

„Ihr braucht einen 2. Hund, der ruhig & gelassen ist“

„Tolle Idee“, dachte ich damals, noch ein Hund … es drohte animal hording, denn Hasen und Farbmäuse waren ja auch schon da. –  Kaum wurde dieser Geniestreich an die große Glocke gehängt, begann eine Suche nach DEM Hund bis in die tiefe Nacht.  Alle waren aktiv dabei – nur ich war weniger begeistert. Zwei Hunde, was für ein Quark … aber es schien aussichtslos, denn nach wenigen Tagen wurde das Bild von einem Puschel-Welpen entdeckt, der völlig verdreckt aus einem selbstgegrabenen Loch guckt. Liebe auf den ersten Blick .. was nun? Alle vergiften in der Familie? Ausziehen? Kündigen? Fliehen?

Nun denn, 4, 3, und 2 Tage vor Weihnachten wurden dem Tierheim Duisburg Besuche abgestattet, bis ich es nicht mehr zu verhindern wußte. Und somit kam ich am 23.12.2007 zum zweiten Hund. Ich – der sich  immer über Leute schlappgelacht habe, die Heilig Abend mit so einem Haarfell an der Leine zum ersten Mal Gassi gingen … Nun stand ich selbst da.

Der buddhistische Hund

Hovawart-Schaeferhund-Essen-Paul

Ruhig isser ja …

Nun denn. Ruhig war er ja. Nur der kleine Terrier nicht, aber das sollte sich ändern … so leider erst ca. nach 1,5 Jahren. Da entdeckte Paul, das Größe auch was ausmacht und sich von der kleinen Terrierdame nix mehr vormachen ließ. Einmal kurz die neuen Verhältnisse geklärt, danach wurde auch der Westfalenterrier ruhiger, denn es gab nix mehr aufzumischen.

Oder lag es daran, das der Kleine Hund schon so 12 Jahre alt war? Mittlerweile war es auch wurscht.

Ich kann nur sagen, das der Pauli ein guter Griff war. So ein Hovawart / Schäferhund – Mix kann ich nur empfehlen. Der hat die Ruhe weg, liegt ständig unter dem Schreibtisch, passt sich gut an und macht so einiges mit. Ein Schmusehund für die Kinder als Sie noch jünger waren, später ein guter Aufpasshund, als die Kinder mit 16 mal den Hund mitnahmen und heute mit 6 Jahren echt ein treuer Freund. Ich bin eigentlich nicht so ein Hundetyp, aber ich möchte nicht drüber nachdenken, was einmal ist, wenn „Er“ nicht mehr ist. Und wenn überhaupt nochmal ein Hund, dann ein Hovi …. mit irgendwas.

Welche Hundeerziehung heilt einen Rotzlöffel?

Mit dem Hund also alles vollkommen O.K. …. Alles OK ?? – Nein, das mit dem Spazierengehen war da so eine Sache. So abends mal in den Biergarten, oder mal eine entspannte Runde durch ein Einkaufszentrum, an den See oder sonstwohin, wo andere Hunde waren. Das war irgendwie immer etwas sehr anstrengend.

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Haarausfall / Hautveränderung / Schuppen / Schorf

Was muss ich bei Haarausfall beachten?

Auch gibt es hinsichtlich des Haarverlustes rassebedingte sowie individuelle Unterschiede.  Dadurch, dass Hunde sich mittlerweile vorwiegend innerhalb geschlossener Räume aufhalten und sie somit weniger von den jahreszeitlich bedingten Veränderungen (z.B. Temperatur und Lichtintensität) mitbekommen, zieht sich der Fellwechsel oft über das ganze Jahr hin.

Wenn zum starken Haarausfall jedoch noch eine negative Veränderung der Fellbeschaffenheit hinzukommt (z.B. struppiges oder glanzloses Erscheinungsbild), sich beim Hund Juckreiz einstellt oder Schuppen, Ekzeme oder gar kahle Stellen auftreten, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Die Gründe für Haarausfall bei Hunden sind vielfältig. Meistens stecken vergleichsweise harmlose Gründe dahinter, es gibt aber auch schwere Erkrankungen, die mit Haarausfall einhergehen.

Parasiten

Nicht selten ist ein Parasitenbefall die Ursache von Haarausfall, der mit Jucken und Hautveränderungen einhergeht. Besonders Milben (z.B. Demodexmilben) treiben gerne im Haarkleid des Hundes ihr Unwesen. Eine Behandlung kann oft lange dauern, bis alle Ektoparasiten beseitigt sind. Da Hunde oft allergisch auf den Speichel von Flöhen reagieren, kann es auch bei einem Flohbefall zu Juckreiz, Hautentzündungen und Haarausfall kommen. Des Weiteren kann ein Pilzbefall die Ursache für lokal begrenzten Haarausfall sein (insbesondere kreisrunder Haarausfall).

Auch Endoparasiten können zu Haarausfall führen. Hier ist insbesondere die gefürchtete Leishmaniose zu nennen. Diese durch Sandmücken verbreitete Erkrankung, von der vorwiegend Hunde aus dem Mittelmeerraum betroffen sind, zeigt sich äußerlich oft durch Hautläsionen und Haarverlust.

Eine weitere Ursache für Haarausfall bei Hunden sind Störungen des Hormon- oder Stoffwechselhaushalts (z.B. Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Nierenerkrankungen). Hormonbedingter Haarausfall tritt zwar häufiger bei Hündinnen auf (oft nach einem Wurf) aber auch Rüden können betroffen sein. Besonders nach Kastrationen kann es zu einer Veränderung des Fells kommen.

Bei auftretenden Veränderungen an Fell oder Haut muss auch an Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien gedacht werden. Auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen ist möglich, jedoch bei der Ernährung durch handelsübliches Alleinfutter für Hunde unwahrscheinlich, da die Hersteller den Nährstoffbedarf in ihren Produkten in der Regel vollständig abdecken. Es könnte aber sein, dass der Hund durch Erkrankungen des Magen-/Darmtrakts Probleme mit der Aufnahme bestimmter Nährstoffe hat. Hundehalter, die die Mahlzeiten ihrer Vierbeiner selber zusammenstellen (z.B. beim BARFEN), laufen ebenfalls Gefahr, dass ihre Hunde mit Vitaminen oder Mineralien unter- oder überversorgt werden, weil sie die Mengen beispielsweise nicht korrekt berechnen oder einseitig ernähren.

Nicht zuletzt kann lokaler Haarausfall bei Hunden auch psychosomatische Ursachen haben. Hunde, die beispielsweise gestresst oder nicht ausgelastet sind, neigen häufig dazu, bestimmte Partien ständig zu belecken. So kann es zu einer regelrechten „Leckdermatitis“ kommen.

Quelle: Tierwissen.de

Oder schauen sie bei Köbers in Bochum nach, der hat das passende Hundefutter , das kann auch schon helfen .

www.koebers.de   sagt das Ihr vom dogwalkeressen.de kommt .

 

Haarausfall erkennen

Wer kann mir bei Haarausfall helfen?

Bitte kontaktieren Sie ihren Tierarzt