Jörg Müller | DogWalkerEssen | Hundetrainer in Essen | Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

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Angsthunde

Angsthund

Ein buntes Feuerwerk an Silvester kann uns erfreuen – für viele Hunde können die damit verbundenen Knallgeräusche eine Höllenplage darstellen und grosse Ängste auslösen. Die Hintergründe für dieses Verhalten liegen oft im Dunkeln, sind aber oft auf Ereignisse im jungen Hundeleben zurückzuführen.

Ein professioneller Trainer kann solches Verhalten erkennen und mit entsprechender Hundeerziehung – Besserung und Stressabbau für den Vierbeiner herbeiführen. Geeignete Hundeschulen im Ruhrgebiet, finden sich für Hundetraining und Erziehung in Essen, Dortmund, Bochum oder auch in einer anderen Revierstadt.

Angsthunde leiden an hohem Stresspotential

Hunde sind bekanntlich lehrreiche Geschöpfe, welche sich je nach Rasse und Herkunft stark unterscheiden. Ebenso kann sich das Verhalten bei Angsthunden in verschiedenen Formen bemerkbar machen. Die einen verkriechen sich, während sich bei anderen die Angst und der Stress in Aggressivität umschlägt. Und genau hier beginnt die gezielte Hundeerziehung durch einen fachkundigen Coach. Dieser muss den Hund zuerst „kennen lernen“, – das heisst, er muss den richtigen Zeitpunkt finden um die wichtigste Voraussetzung zu schaffen – das Vertrauen des Hundes zu gewinnen.

Handelt es sich um einen Auslandhund, welcher nicht auf den Menschen domestiziert ist, muss der Hundeerziehung grösste Aufmerksamkeit geschenkt werden und gehört in die Hände eines ausgewiesenen Hundetrainers oder Kenners. Eine erfolgreiche Hundeerziehung von Angsthunden ist anspruchsvoll und hat nur in den Grundzügen mit der gängigen Konditionierung zu tun. Weiter gilt es zu bedenken, dass sich mit einer falsch begonnenen Erziehung eines Angsthundes nur schon die Korrekturen äusserst schwierig gestalten werden.

Wenn’s kracht und knallt an Silvester

Grundsätzlich kann man jedem Hund alles antrainieren, auch das Nehmen der Angstzustände vor Knallgeräuschen, wie sie eben an Silvester häufig vorkommen. Leiden Angsthunde an einem „Silvester Knall-Trauma„, durchleben diese äusserst schlimme Momente.

Angsthunde entwickeln ihr eigenes Muster, welches es zu erkennen gilt – die Ohren nach hinten, die Rute zwischen den Beinen und oftmals ein Knurren oder erkennbare Unruhe bis hin zur Aggressivität. Es gibt aber auch Formen der Angst, dass Seite sich der Hund einfach verkriecht – das Leiden ist aber dasselbe. In diesem Moment ist es wichtig, dass der Hund aus seiner Angst genommen werden kann, und mit den angelernten Übungen des Hundetrainers diese Momente überbrückt werden können. Abzuraten ist ganz klar von gut gemeinten, aber falsch ausgeführten eigenen Übungen – wie Knallgeräusche erzeugen, um den Hund „daran zu
gewöhnen“.

Der richtige Hundetrainer gibt Hoffnung und hilft

Wenn man nun wissentlich oder ungewollt einen Angsthund besitzt und diesem die Schrecken vor Knallgeräuschen nehmen will, ist der Gang in die Hundeschule zu einem ausgewiesenen und spezialisiertem Hundetrainer unumgänglich. Mit den angewandten Methoden, welche dem Hund die richtigen Informationen vermitteln, kann diesem die Angst wegtrainiert und geholfen werden – oder anders ausgedrückt – den Hund aus der Angst holen. Entsprechende Hundeschulen finden sich im gesamten Ruhrgebiet, zum Beispiel in Essen oder einer der Revierstädte.  Eine Silvesternacht mit einem angstfreien Hund, welcher die Knallgeräusche richtig einordnen kann ist wohl der beste Start in ein gutes, neues Jahr.

Zusammenfassung:

Knallgeräusche lösen Ängste aus, Hundeerziehung durch Coach, Stressabbau, Hundeschule im Ruhrgebiet, Erziehung von Angsthunden ist anspruchsvoll, den richtigen Zeitpunkt finden um Vertrauen zu schaffen, Übungen durch Hundetrainer, keine falsche Erziehung und Übungen.

Jörg Müller
Ihr Hundetrainer in Essen
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Therapiehunde

Therapiehunde – ein Beitrag für’s Leben

Dich interessiert, was genau eigentlich hinter dem Oberbegriff „Therapiehund“ steckt?

Hundetrainer-Hundeerziehung-Therapiehund-4

Therapiehunde

Hier findest Du wertvolle Informationen, die Dir gegebenenfalls weiterhelfen, in Deiner gezielten Hundeausbildung darüber nachzudenken, den von Dir angeschafften Hund zum Therapiehund ausbilden zu lassen.

Ein Therapiehund ist ein Haushund, dessen Wesen bzw. Talent ganz gezielt dazu verwandt und ausgebildet wird, bei medizinischen, psychischen oder körperlichen Leiden zu unterstützen.

Er unterscheidet sich nicht wesentlich von Deinem ohnehin schon treuen Begleiter und Freund. Er hat lediglich eine weitere Ausbildung dazu genossen, Dich oder aber ein Familienmitglied bzw. Patienten bei einer oder mehrerer der vorgenannten Erkrankungen zu unterstützen.

Gezielte Hundeerziehung / Hundeausbildung macht es möglich, den Menschen bei einer Vielzahl von Erkrankungen zu begleiten. Wir denken in erster Linie natürlich an den sogenannten „Blindenhund“, der eine ganz gezielte und spezielle Hundeausbildung genossen hat.

Der Labrador als Therapiehund

Therapiehunde sind anders

Doch es gibt viel mehr. Ein an Down-Syndrom erkranktes Kind zum Beispiel kann lernen, Beziehungen aufzubauen. Ein Autist findet einen wahren Freund, weil Du die Möglichkeit hast, im Zuge der Hundeerziehung Deinen Hund dazu zu bringen, zu kommunizieren. Er wird es auf seine Weise tun – gerade im Hinblick auf die an Down-Syndrom erkrankten Menschen und Autisten ist es ganz wichtig, durch gezielte Hundeausbildung den Hund zu einer gewissen Form von Ruhe und Gelassenheit zu erziehen.

Der Hundetrainer oder aber auch der jeweilige Züchter, der das Potential in dem jeweiligen Hund schon im Welpenalter entdeckt, wird dieses durch die entsprechende Hundeerziehung bzw. Ausbildung und Förderung des Talents entsprechend steuern können.

Therapiehunde werden neben der Ausbildung zu Blindenhunden gezielt über ihre Ausbildung in vielfältigen Bereichen des Gesundheitswesens eingesetzt:

So zum Beispiel als Besuchshund unter entsprechender Führung oder Begleitung des Hundetrainers in Altenheimen, Seniorenwohnstätten oder aber auch Kindergärten für geistig und / oder körperlich behinderte Kinder.

Welche Hunderasse eignet sich besonders?

Als besonders gelehrig, arbeitswillig und geeignet hält der Großteil der Hundetrainer / Hundeausbilder die Rassen des Labrador-Retrievers oder aber auch Golden-Retrievers. Sie sind dankbare und lernwillige Tiere, die sich mit ihrem Wesen vor allem dadurch auszeichnen, besonders feinfühlig und gelehrig zu sein, so dass sie die jeweilige Ausbildung mit ihrem Hundetrainer als willkommene Abwechslung und Spaß betrachten.

Dass der Hundetrainer hier auch dem Hund einen großen Gefallen tut, spricht für sich selbst, denn nur ein ausgeglichener und gut ausgebildeter Hund wird auch seinem Besitzer Freude bereiten. Meist ziehen jedoch die Absolventen der Hundeausbildung direkt zum jeweiligen Patienten, was aber nicht zwingend der Fall sein muss.

Therapiehunde – eine besondere Züchtung?

Glücklicherweise haben sich einige Züchter und Hundetrainer darauf spezialisiert, ihre Hunde bzw. die Hunde ihrer jeweiligen Würfe gezielten Tests zu unterziehen, so dass der Hund meist im Kennel des Züchters verbleibt oder in die Familie eines Hundetrainers vermittelt wird, um dort seine spezielle Hundeausbildung zu genießen. Der Züchter kann den Welpen sodann gezielt als Therapiehund vermitteln.

Das besondere Augenmerk legen die Hundetrainer und Züchter meist auch hierauf, dass der angehende Therapiehund seinen künftigen „Patienten“ bereits als Welpe kennen lernt und manche Trainings gleich auf den jeweiligen Menschen abgestimmt werden, um besondere Merkmale des Therapiehundes und seines neuen menschlichen Patienten gezielt zu trainieren.

Der reißende Fluss wird gewalttätig genannt,aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig. (Bert Brecht)

 

Text von Sandra La für

DogWalkerEssen
Jörg Müller

Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

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Therapiehunde

.. ein Beispiel aus dem Leben.

Auf die nachfolgenden Werbeeinblendungen haben wir keinen Einfluß


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Auslandshunde

Hunde retten .. ein Geschäft?

Das war vor einigen Wochen ein sehr aktuelles Thema, da Rumänien durch die bislang umstrittene Tötung eines Jungen durch Straßenhunde und Russland während der  olympischen Spiele in den medialen Vordergrund gerückt sind. Tiere in den Sheltern müssen bereits nach 14 Tagen getötet werden, sofern sie noch nicht adoptiert wurden. Das Hundefangen entwickelt sich regelrecht zur Sportart und wird gut bezahlt –  Tierschützer sämtlicher Länder arbeiten auf Hochtouren, um so viele Hunde zu retten wie möglich, egal ob jung oder alt.

Aber retten sie sie wirklich?

Auslandshunde Hundetrainer

Karla ist ein Auslandshund gewesen und wurde aggressiv und  als soziaphobisch eingestuft

Wie viel hilft man einem Hund, der vielleicht seit 8 Jahren bereits auf der Straße lebt, dort aufgewachsen ist und nichts anderes kennengelernt hat. Die wievielte Generation ist er bereits?

Man kann nicht genau sagen, wie der Hund sein wird, wenn man ihn im Internet sieht, sich bewirbt und ihn dann bekommt. Man sieht nur die Bilder mit diesem Hundeblick, bei dem jedes Herz weich wird. Und der Text unterstützt das Bedürfnis, jeder armen Seele auf dem Planet helfen zu wollen. Verständlich, dass der eine oder andere zum kleinen Tiermessi mutiert.

Dies soll keinesfalls negativ zu verstehen sein. Jeder Versuch etwas Gutes zu bewirken ist auf jedenfall sinnvoll.

Aber man sollte sich bewusst sein, was auf einen da zukommt, wenn man sich ein Auslandstier von der Straße holt. Sie kommen verängstigt und gestresst hierher. Halsband und Leine sind ihnen fremd. Oft sogar kennen sie nur schlechtes von Menschen. Sie wurden geschlagen und getreten und weg gescheucht. Es ist eine große Verantwortung die man trägt und sie haben Ängste oder Traumata, die man nur mit einem professionellen Hundetrainer in den Griff bekommt. Manche dieser Hunde sind fast schon wieder wild wie in der Natur und sie können nie eine richtige Beziehung zu einem Menschen aufbauen. Ihnen fehlt manchmal einfach das Vertrauen.

Wieso sich dem Menschen unterordnen wenn er einen jahrelang immer nur misshandelt hat?

Es gibt also Vor- und Nachteile bei der Adoption eines Auslandhundes. Wenn man sich für einen jedoch entschieden hat, dann sollte man sich der Verantwortung und der Arbeit dieses Hundes bewusst werden. Außerdem ist es wichtig, dass er durch einen seriösen Tierschutzverein etc vermittelt wird, der stets bei Fragen, Tierarztkosten und Problemen voll hinter Ihnen steht. Einen spezialisierten Hundetrainer für die Resozialisierung zur Hand zur haben, ist ebenfalls ratsam, da dieser Ihnen zielsicher helfen kann und Ihnen zeigt wie sie richtig mit den sensiblen Tieren umgehen können.

 

Text von A. Woyna für

DogWalkerEssen
Jörg Müller

Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

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Hunde und die Kastration

Kastration bei Hunden

Beitrag vom DogWalkerEssen – Hundetrainer in Essen

Dieses Thema ist wohl einer der häufigsten Streitthemen unter Hundebesitzern. Auch ich  will einmal die Pros und Contras der Kastrationen bei Hündinnen und Rüden ermitteln. Wir unterscheiden hier jedoch unter Hündinnen und Rüden da Gründe zur Kastration, Nebenwirkungen und Auswirkungen nicht immer übereinstimmen.

Beginnen wir mit dem weiblichen Geschlecht, den Hündinnen.

Verbesserte Hundehaltung

Einer der Hauptgründe der Besitzer für die Kastration ist das Vermeiden einer Trächtigkeit und die erleichterte Haltung des Hundes.  Auch aus medizinischen Gründen ist eine Kastration bei der Hündin besonders wichtig, da die Gebärmutter statistisch gesehen in jedem vierten Fall einen Mammatumor entwickelt, wenn erst nach der zweiten Läufigkeit oder gar nicht kastriert wurde. Und jeder zweite davon ist bösartig.

Unglaublicherweise kann das Risiko, dass ein Tumor wächst, auf 0,5% reduziert werden wenn man noch vor der ersten Läufigkeit kastriert. Man sollte sich also auch zum Wohle des Tieres überlegen, welche Entscheidung man trifft. Häufig wird also geraten, die Hündin vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren.

Ebenso das Risiko einer Scheinträchtigkeit verschwindet mit der Kastration vollständig. Somit entfällt dieses für Hündin und Halter unangenehme Verhaltensweisen, die auch die Arbeit eines Hundetrainers erschweren können, komplett.

Harninkontinenz als Folge der Sterilisation einer Hündin

Eine der wichtigsten Nachteile, nach einer Kastration, ist die Harninkontinenz/Harntreufeln. Dabei kann die Hündin ungewollt urinieren, was vor allem im Schlaf auftritt. Die Ursache ist das Fehlen von Geschlechtshormonen, welche auch für den Verschluss der Harnröhre notwendig sind. Nach der Kastration ist der Verschlussmechanismus geschwächt.

Auch kann es bei langhaarigen Hunderassen zu einem übermäßigen Wachstum des Wollhaares kommen.

Fazit der Hundekastration:

Vorteile

  • Die Kastration der Hündin reduziert das Krebsrisiko
  • Die Kastration der Hündin fördert angenehme Verhaltensweisen, z.B.: durch die Vermeidung von Scheinschwangerschaften

Nachteile

  • Durch die Kastration der Hündin kann Harn-Inkontinenz entstehen

Die Kastration eines männlichen Hundes

Weiter geht’s mit dem vermeintlich starken Geschlecht, dem Rüden. Oftmals werden Rüden aufgrund von aggressivem Verhalten kastriert. Die Gründe hierfür sind verschieden und sollten vorher ermittelt werden. In einigen Fällen sind es die Hormone, in anderen das allgemeine dominante Verhalten. In anderen wiederrum haben sich Fehler in der Haltung des Hundes eingeschlichen. So kann z.B.: eine Unterforderung den Frust des Rüden steigern.

Hundetrainer als Hilfestellung

Ist nun mithilfe eines professionellen Hundetrainers die Ursache geklärt und ein hormoneller Druck oder gar allgemein dominantes Verhalten ermittelt, ist eine Kastration sinnvoll, um dem Imponiergehabe entgegen zu wirken. Wichtig hierbei ist, je älter der Hund, desto tiefer ist er in seinem Verhalten verwurzelt.  Das heißt, sieht man Anzeichen früh genug, ist ein schnelles Eingreifen von höherem Erfolg.

Die heißt jedoch nicht, dass die Hundeerziehung nun beendet ist. Ein dominanter Hund braucht einen bestimmten und ruhigen Rudelführer. Dies zu sein, kann ihm ein Profi zeigen und wichtige Hilfestellungen als Hundebesitzer geben.

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit des Hormonchips. Dabei wird die Kastration für 6 bis 12 Monate imitiert. Es kann helfen, muss aber nicht. Wer sich nicht sicher ist, kann es so erst einmal versuchen.

Medizinische Gründe wie Veränderungen an Prostata und Hoden werden hier nicht diskutiert. Das Wohl des Tieres geht immer vor.

Ein Nachteil ist, dass unkastrierte Rüden ein großes Verlangen haben, ihre Dominanz durch Besteigen dem kastrierten Rüden zu beweisen, da diese neutral und dadurch seltsam riechen. Das kann zu einem aggressiven Verhalten der Letzteren führen, weil wer will schon ständig bestiegen werden, wenn man selbst dominant ist? Somit nehmen die Hunde eine Abwehrhaltung ein. Nun ist der Halter in der Pflicht, dem Hund da raus zu helfen.

Fazit der Hundekastration beim Rüden:

Vorteile

  • Die Kastration des Hundes reduziert das aggresive Verhalten
  • Die Kastration des Hundes kann durch Hormonchips „getestet“ werden

Nachteile

  • Durch die Kastration des Hundes kann aggressives Verhalten auch ansteigen
  • Durch die Kastration des Hundes kann das Frustpontential ansteigen

Geschlechtsneutrale Auswirkungen der Kastration eines Hundes

Ein geschlechterneutraler Nachteil ist der gesteigerte Appetit nach der Kastration. Sollte dies nicht streng kontrolliert werden, kann Übergewicht die Folge sein.

Persönlich bin ich eher für das Pro, also Kastration. Aber nur dann, wenn der Status Quo für den Hund zu Qual wird und die Hormone das Denken übernehmen. Das verhinderte Verlangen der Fortpflanzung führt unweigerlich zu Frust. Denken sie einfach mal an ihren männlichen Partner, wenn sie mit dem Kegelclub im Urlaub sind. Er wird wochenlang abgehalten und das Wiedersehen wird ordentlich gefeiert.

Der Hund jedoch fristet dauerhaft. Soll nicht heißen, jeder Hund sollte entmannt (oder entfraut)  werden. Es gibt welche die kommen damit klar, aber man sollte nicht die Wirkung von Hormonen aus den Augen verlieren.

Es ist die Verantwortung und oberste Pflicht eines jeden Hundehalters, dem Hund ein möglichst sorgenfreies und stressfreies Leben zu ermöglichen. Somit sollte man immer überlegen, ob man bei einer Hündin das Krebsrisiko eingehen will, oder bei Rüden das hormongesteuerte Verhalten tolerieren kann.

Idee vom Dogwalkeressen / Umgesetzt  von A. Woyna für den

DogWalkerEssen Jörg Müller
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Einsatz von Medikamenten im Training oder zur Unterdrückung von Angst

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir ein Hundetraining unter Vergabe von Medikamenten vorstellen könnte oder diese einsetzen würde.

Ich bin der Meinung:

Ursachen beseitigen statt Symptome medikamentös zu unterdrücken.

 In erster Linie sage ich „NEIN“ zu Medikamenten  beim Training oder zum Ruhigstellen.

Es gibt wohl Tierärzte, die Hunde gerne ruhig stellen, wenn die Besitzer mit ihren Hunden über Silvester nicht klar kommen, bzw. der Hund Angst bekommt. (wurde mir leider alles schon berichtet)

 Angefangen von  Valium über Diazepam und anderen Medikamente wie Schlafmittel ect.

Bitte versucht dieses nicht zu unterstützen.

Stellt euch einfach mal vor der Hund hat Angst und wird mit Medikamente ruhig gestellt.

Was passiert mit ihm? Wer kann sich sicher sein, dass er im Unterbewusstsein die Angst nicht weiter aufrecht verspürt,  nur mit dem Unterschied, dass er kommt nicht weg  kann um sich zu verstecken?

Es gibt die Möglichkeit auf andere Hilfsmittel zurück zugreifen:

Hier können homöopathische und pflanzliche  Mittel wie Globuli und Stockbottles und Rescue Tropfen zum Einsatz kommen. Diese sollen  unterstützen, aber NICHT als Ersatz für eine Behandlung sein. Dazu mehr weiter unten.

Wie jedes Medikament, Heilmittel ect, sollten diese nur zur Unterstützung verabreicht  werden. Solange die Ursache nicht behandelt wird, werden die Symptome nur überdeckt und man hat  nichts gewonnen.

Ein Training ist bei mir so ausgelegt, dass der Hund bei klarem Verstand ist und nicht in irgendeinem Dämmerzustand. Der Hund muss aufnahmefähig sein und das ist er nicht, wenn er  voller Medikamente ist.

Wie oben beschrieben, sind Medikamente  nur in Verbindung mit einem Tierarzt zu verabreichen und nur in AUSNAHMEFÄLLEN. Medikamente sind kein Ersatz fürs Training. Mein Motto ist eh, dass man einem Hund alles ab- und antrainieren kann!!

Globuli und Notfalltropfen können ein wenig helfen, dass Ängste etwas gemildert werden, aber sie werden dem Hund diese nicht nehmen. 

Notfalltropfen und  Rescue Tropen  haben in Studien wohl gezeigt, dass sie nur einen Placebo-Effekt haben und dieser funktioniert nur beim Menschen.

Auch Globuli sind  hilfreich und können zur Unterstützung gegeben werden, obwohl die Wirksamkeit beim Hund nicht wirklich nachgewiesen ist.

Genau das Gleiche gilt bei Schüssler Salze oder Stockbottels,

Ich will nicht behaupten, dass es nicht hilft, aber laut Studien ist es fragwürdig. (wir reden hier über die Wirkung bei einem Tier nicht bei einem Menschen)

Ich arbeite mit 2 Heilpraktikern zusammen, die mich bei meiner Arbeit mit den Hunden mit ihrem Wissen hilfreich unterstützen.

Ich finde als Alternative oder Unterstützung zur Schulmedizin, ein Hinzuziehen von Heilpraktikern als hilfreich und unterstütze diese Arbeit  auch. 

Bekanntlich ist eine ganzheitliche Behandlung – Körper/Geist/Seele – von großem Nutzen.

 


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Paul, unser Hovawart

Der Hovawart-Schäferhund-Mix „Paul“ ..

Unser Pauli. Der kam zu uns wie der Klassiker in der „Familie-sucht-Hund“ Geschichte – nämlich zu Weihnachten 2007. Ausgerechnet.

Eigentlich war Paul der klassische Zweithund. In der Familie gabs schon einen ständig nervösen Westfalenterrier, von dem meine Tochter Besitz ergriffen hat. Sie brachte ihm „Sitz-Platz-Rolle machen“ bei und die anderen üblichen Kunststücke. Eigentlich toll, nur der Hund war irgendwie auch ein ständiger Unruhe-Herd, der bei jedem Geräusch aufsprang, ständig zwischen den Beinen rumlief – kurzum: Alle hatten einen erhöhten Blutdruck. Bis ein Arbeitskollege meiner Frau den entscheidenden Tipp gab.

„Ihr braucht einen 2. Hund, der ruhig & gelassen ist“

„Tolle Idee“, dachte ich damals, noch ein Hund … es drohte animal hording, denn Hasen und Farbmäuse waren ja auch schon da. –  Kaum wurde dieser Geniestreich an die große Glocke gehängt, begann eine Suche nach DEM Hund bis in die tiefe Nacht.  Alle waren aktiv dabei – nur ich war weniger begeistert. Zwei Hunde, was für ein Quark … aber es schien aussichtslos, denn nach wenigen Tagen wurde das Bild von einem Puschel-Welpen entdeckt, der völlig verdreckt aus einem selbstgegrabenen Loch guckt. Liebe auf den ersten Blick .. was nun? Alle vergiften in der Familie? Ausziehen? Kündigen? Fliehen?

Nun denn, 4, 3, und 2 Tage vor Weihnachten wurden dem Tierheim Duisburg Besuche abgestattet, bis ich es nicht mehr zu verhindern wußte. Und somit kam ich am 23.12.2007 zum zweiten Hund. Ich – der sich  immer über Leute schlappgelacht habe, die Heilig Abend mit so einem Haarfell an der Leine zum ersten Mal Gassi gingen … Nun stand ich selbst da.

Der buddhistische Hund

Hovawart-Schaeferhund-Essen-Paul

Ruhig isser ja …

Nun denn. Ruhig war er ja. Nur der kleine Terrier nicht, aber das sollte sich ändern … so leider erst ca. nach 1,5 Jahren. Da entdeckte Paul, das Größe auch was ausmacht und sich von der kleinen Terrierdame nix mehr vormachen ließ. Einmal kurz die neuen Verhältnisse geklärt, danach wurde auch der Westfalenterrier ruhiger, denn es gab nix mehr aufzumischen.

Oder lag es daran, das der Kleine Hund schon so 12 Jahre alt war? Mittlerweile war es auch wurscht.

Ich kann nur sagen, das der Pauli ein guter Griff war. So ein Hovawart / Schäferhund – Mix kann ich nur empfehlen. Der hat die Ruhe weg, liegt ständig unter dem Schreibtisch, passt sich gut an und macht so einiges mit. Ein Schmusehund für die Kinder als Sie noch jünger waren, später ein guter Aufpasshund, als die Kinder mit 16 mal den Hund mitnahmen und heute mit 6 Jahren echt ein treuer Freund. Ich bin eigentlich nicht so ein Hundetyp, aber ich möchte nicht drüber nachdenken, was einmal ist, wenn „Er“ nicht mehr ist. Und wenn überhaupt nochmal ein Hund, dann ein Hovi …. mit irgendwas.

Welche Hundeerziehung heilt einen Rotzlöffel?

Mit dem Hund also alles vollkommen O.K. …. Alles OK ?? – Nein, das mit dem Spazierengehen war da so eine Sache. So abends mal in den Biergarten, oder mal eine entspannte Runde durch ein Einkaufszentrum, an den See oder sonstwohin, wo andere Hunde waren. Das war irgendwie immer etwas sehr anstrengend.

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Wenn der Hund Angst vor Gewitter hat

Leben mit Hund

Der Himmel verdunkelt sich und in der Ferne ist dumpfes Donnergrollen zu hören:  Bei Gewitter können selbst die größten und kräftigsten Hunde zum zitternden Häufchen Elend werden.

Was tun, wenn sich der Vierbeiner versteckt, jault,vor Angst uriniert oder vor lauter Panik bellt? Hundehalter neigen dazu, die Fellnase zu trösten. Doch damit verstärken sie die Angst und beim nächsten Gewitter reagiert der Hund noch panischer. Durch tröstendes Streicheln wird die Fellnase in ihrer Reaktion bestärkt. Menschlich betrachtet könnte der Hund denken: „Wenn Frauchen/ Herrchen mit dieser Mitleidsstimme redet und eine jammervolle Körperhaltung einnimmt, muss Gewitter ganz furchtbar sein!“ Warum einige Hunde vor Gewitter (oder auch Feuerwerk) Angst haben, weiß man nicht genau. Bei manchen Vierbeinern lässt sich diese Angst nie komplett auflösen, doch dennoch kann man als Hundehalter dafür sorgen, dass diese Angst zumindest nicht größer wird.

Was tun, wenn Gewitter beim Hund Angst auslöst?

Wie oben bereits erwähnt, solltest Du…

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