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Leinenzwang, Hundeführerschein und Co

Hundehaltung kann sich manchmal ohne Hundeerziehung problematisch gestalten und einen Hundeführerschein zur Auflage machen. Vor allem wenn der geliebte Vierbeiner eine Leinenaggression hat und einer Rasse angehört, die nicht gerade beliebt ist, wie die Stafford Terrier, aber auch Rottweiler und Pitbulls. Das sind nicht selten Rassen, die Angst und Schrecken verbreiten und darum eine Hundeerziehung nach sich ziehen. Für diese Rassen wird in der Regel ein Hundeführerschein verlangt. Aber auch Leinenzwang wird verhängt. Dabei ist eine konsequente Erziehung schon die halbe Miete.

Der Hundeführerschein

Das ist ein Befähigungsnachweis, für Hundehalter der mindestens eine praktische Prüfung zur Führung eines Hundes beinhaltet. Es kann aber auch ein zusätzlicher Sachkundenachweis erforderlich sein wobei der Hundeführerschein beinhaltet, das der Besitzer seinen Hund im Alltag unter Kontrolle hat und der Hund auch auf die Anweisungen seines Besitzers ohne Leinenzwang hört. Auch gilt außer einem Hundeführerschein auch noch Leinenzwang der eingehalten werden muss wenn der Hund auffällig geworden ist. Es gibt aber viele Hunde, die gerade eine Leinenaggression aufzeigen, wenn ein anderer Hund mit Leinenzwang an ihnen vorbeiläuft. Dann werden sie geradezu verrückt und gebärden sich auf eine unglaubliche Art. Dafür ist der Hundeführerschein und die Hundeerziehung hilfreich.

Leinenzwang

Leinenzwang gilt Hauptsächlich in der Stadt, in Wohngebieten und auch in der Nähe von Kinderspielplätzen. Leinenaggression ist meistens bei potenten Rüden der Fall, wenn kein Leinenzwang bestehen würde, dann wären diese Rüden weniger aggressiv. Mit einer Hundeerziehung durch eine Hundeschule oder einen „Hundeflüsterer“ kann man dem Hund aber dieses Verhalten abgewöhnen. Damit wird jeder Hund auch den Hundeführerschein bestehen und auch das Herrchen wird keine Probleme haben. Mit einer kompetenten Hundeerziehung wird auch die Leinenaggression verschwinden und mit etwas Glück kann man dann auch den Leinenzwang umgehen. So Hat der Hund nach der Hundeerziehung auch die Möglichkeit sich auszutoben.

Hundeerziehung

Hundeerziehung ist das A&O, damit der Hund dem Leinenzwang entgeht und auch keine Leinenaggression entsteht. Dann muss auch kein Hundeführerschein gemacht werden. Die Hundeerziehung bietet viele Vorteile. Leinenaggression ist dem Hund leicht abzugewöhnen, denn eine solche Leinenaggression ist ein typisches Angeberverhalten unter Rüden. Die Leinenaggression ist daher zu erziehen.

 


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Wissenswertes über den „Hundeführerschein gem. LHundG NRW“

Nachdem man seinen Neuankömmling bei dem Stadtsteueramt der jeweiligen Stadtverwaltung angemeldet hat, um seine Hundesteuer entrichten zu dürfen, muss ein  Halter von großen Hunden (Hunde mit einer Widerristhöhe über 40 cm oder einem Gewicht von mehr als 20 kg) bekanntlich bei der Stadt neben dem Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung (es gilt eine Mindestdeckungssumme von 500.000 € für Personenschäden und 250.000 € für sonstige Schäden) sowie dem Nachweis darüber, dass der Hund einen Mikrochip trägt, den sogenannten „Sachkundenachweis“ erbringen.

Sobald dieser Sachkundenachweis der Verwaltungsbehörde vorgelegt wird, erhält der Hundehalter den sogenannten „Hundeführerschein“. Dieser beinhaltet sowohl die Daten des Halters als auch die Daten des Hundes (Name, Rasse, Chipnummer und das Geburtsjahr des Hundes).

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Interessant für Hundehalter von großen Hunden ist, dass dieser „Hundeführerschein“ auf andere Personen übertragbar ist.

Der Hundehalter kann also den Hund einer dritten Person anvertrauen.

Der Hundeführerschein sollte jedoch in jedem Falle in Besitz der Person sein, die beispielsweise gerade den Hund ausführt – besonders gerade dann, wenn sich der Hund ggf. über mehrere Tage bei einer dritten Person aufhält.

Eine Nachfrage bei der Verwaltungsbehörde hat ergeben, dass

  • der Hund jeweils verantwortungsbewussten, zuverlässigen Menschen in die Hände gegeben werden soll;
  • der Hund einem Menschen mit Drogen- oder Alkoholproblemen, gesundheitlich angeschlagenen / schwachen Menschen nicht übergeben werden darf;
  • Kindern ein großer Hund nicht zum alleinigen Gassi führen überlassen werden sollte, (was jedem verantwortungsbewusstem Hundehalter klar sein dürfte);
  • der Hundehalter es als seine Pflicht ansehen sollte, der dritten Person den Hund nur nach entsprechender Belehrung (Leinenpflicht, Verhaltensempfehlung bei Begegnungen mit anderen Hunden)  in die Hände zu geben.

Die Verantwortung liegt in jedem Falle bei dem eingetragenen Hundehalter, sollte es zu Personen- oder Sachschäden kommen.

Dies bedeutet, dass die Versicherung auch dann eintritt, wenn der Hund sich im Falle eines eintretenden Schadens unter Aufsicht einer dritten Person befunden hat. Es muss aber nachgewiesen werden, dass die vorgenannten Kriterien erfüllt wurden- der eingetragene Hundehalter also nicht verantwortungslos gehandelt hat.

 

Andere Vorschriften gelten jedoch für Hundehalter von sogenannten

  •  „Listenhunden“ gem. § 3 LHundG NRW („Gefährliche Hunde“ – Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier), sowie Haltern von
  • Hunden gem. § 10 LHundG NRW (Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu sowie deren Kreuzungen).

Halter vorgenannter Hunde müssen neben dem Sachkundenachweis und den vorerwähnten Nachweisen über Versicherung und Mikrochip ebenfalls den Nachweis über den Wesenstest des Hundes sowie ein pol. Führungszeugnis vorlegen.

Der erworbene „Führerschein“ ist jedoch nicht übertragbar.

Die Aufsichtsperson, die einen Hund gem. § 3 bzw. § 10 LHundG führt, muss einen Sachkundenachweis abgelegt haben und diesen stets vorweisen können.

Hat der Hund vorgenannter Rassen eine Leinenzwangbefreiung erworben, ist diese nicht auf andere Aufsichtspersonen übertragbar.

Für kleine Hunde („unter 40 cm Widerrist und unter 20 kg Gewicht“) gelten keine besonderen Vorschriften. Es gilt lediglich die Pflicht zur Abführung der Hundesteuer.

Mehr Informationen über seine Pflichten erhält der Hundehalter jedoch spätestens dann, wenn –wie oben bereits erwähnt- er seinen Hund bei dem zuständigen Stadtsteueramt zur Hundesteuer angemeldet hat.

In einem papier- und formularreichen Verwaltungsaufwand wird man von der jeweiligen Ordnungsbehörde („Amt zur Gefahrenabwehr“ des Ordnungsamtes der Stadtverwaltung) aufgefordert, die entsprechenden Nachweise zu erbringen.

Es werden, wie üblich, Erledigungsfristen gesetzt. Es lohnt sich also, sich schon vor der Anschaffung des Hundes mit den auftretenden Pflichten auseinander zu setzen.

Gerne gibt das Ordnungsamt der jeweiligen Stadtverwaltung auch telefonisch Auskunft über die notwendig werdenden Maßnahmen.

©Sandra Lampio


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Recht – Hunde auf Waldwegen

Hunde dürfen auf NRW-Waldwegen ohne Leine laufen

Information von Hundetrainer Dogwalker Essen

Münster/Hilden (lnw). Hundebesitzer in Nordrhein-Westfalen dürfen ihr Tier auf Waldwegen ohne Leine laufen lassen. Städte und Gemeinden können dort keinen Leinenzwang erlassen, entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster. Das berichtete am Donnerstag ein Gerichtssprecher und bestätigte einen Bericht. Dem Urteil zufolge müssen Hunde keine Leine tragen, solange sie den Weg nicht verlassen (Az.: 5 A 2601/10). – Quelle NW-News