Jörg Müller | DogWalkerEssen | Hundetrainer in Essen | Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

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Silvester und was mit Deinem Hund passiert ..

Sylvester und die Angst des Hundes vor den Krachern

Jeder kennt es. Silvester steht vor der Tür und einige Tage vor dem großen Tag verkaufen die Läden diese bunten Tüten mit den Böllern.

Die Kinder freuen sich und  zünden schon die ersten Knaller. Und diese Lichter! Für die meisten Menschen ist Silvester ein riesiges fröhliches Fest!

Aber nicht für alle. Die meisten Tierbesitzer, besonders Hundehalter, reden schon Monate vorher mit dem Tierarzt oder dem Hundetherapeuten. Denn viele Hunde, Katzen oder auch andere Haustiere haben schreckliche Panik und Angst wenn die Knallerei losgeht. BildAber was können wir wirklich tun damit das laute Knallen, der Brandgeruch und die Lichtblitze für unsere Vierbeiner erträglich gemacht werden?

Es gibt einige Irrtümer wie z.B. den Hund zu ignorieren oder mit Beruhigungsmitteln vollzustopfen. Beide Methoden sind nicht besonders wirkungsvoll.

Zum einen ist der Hund ein Rudeltier, d.h. wenn man ihn bei solch schrecklichen Ängsten ignoriert oder sogar von sich weist, wird sein Zustand nicht besser, nein, es kann sogar schrecklicher werden da er sich allein gelassen fühlt.

Zum anderen beruhigen einige Stoffe leider nur den Körper und nicht den Geist. Der Hund hat immer noch Angst kann es aber nicht zeigen! Hierzu kann man den Tierarzt fragen, welche genauen Wirkungen welches Mittel hat.

Ein Allheilmittel gibt es wohl nicht, da jeder Hund anders ist und andere Zuwendung benötigt. Aber einige Tipps wie dem Tier Nähe spenden und selbst völlige Ruhe ausstrahlen, sollten eingehalten werden.

Die Spaziergänge könnten kürzer gehalten werden, Plätze wo viel geballert wird gemieden und wenn man z.B. mitten in der Stadt wohnt, kann man den Hund ins Auto packen und ein abgelegenes Wäldchen aufsuchen, wo er in Ruhe und ohne Angst den gemeinsamen Spaziergang genießen kann.

Auch Fenster sollte man wenn möglich geschlossen halten und wenn man mag, die Musik etwas lauter gestellt haben, damit die lauten Knaller draußen sind mehr so deutlich zu hören sind.

Sucharbeit und ruhige Spiele mit dem Hund können ablenkend wirken. Jedoch sollte man hier drauf achten den Hund nicht für sein ängstliches Verhalten zu belohnen sondern für die Sucharbeit und das ruhige Verhalten.

Die Tiere stehen Silvester extrem unter Stress und als Besitzer sollte man das Verhalten niemals als normal abtun. Man sollte im Interesse des Tieres daran arbeiten und einen Hundetrainer oder Tierarzt um Rat oder kleinen Tipps wie Diesen fragen. Das Wohle des Tieres steht uns alle an erster Stelle!

Es gibt auch homöopathische Mittel die dabei Helfen dem Tier die Angst ein wenig zu nehmen. Wir als Hundeschule bieten  natürlich auch Kurse an, in dem dieses und andere Ängste beim Hund ausgelöscht werden, denn „Wer nach dem ersten Kracher zum Hund rennt, um ihn zu trösten, hat bereits einen Fehler gemacht: Dadurch wird die Angst nur verstärkt.“

Text und Umsetzung : Vanessa Anna Woyna

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Angsthunde

Angsthund

Ein buntes Feuerwerk an Silvester kann uns erfreuen – für viele Hunde können die damit verbundenen Knallgeräusche eine Höllenplage darstellen und grosse Ängste auslösen. Die Hintergründe für dieses Verhalten liegen oft im Dunkeln, sind aber oft auf Ereignisse im jungen Hundeleben zurückzuführen.

Ein professioneller Trainer kann solches Verhalten erkennen und mit entsprechender Hundeerziehung – Besserung und Stressabbau für den Vierbeiner herbeiführen. Geeignete Hundeschulen im Ruhrgebiet, finden sich für Hundetraining und Erziehung in Essen, Dortmund, Bochum oder auch in einer anderen Revierstadt.

Angsthunde leiden an hohem Stresspotential

Hunde sind bekanntlich lehrreiche Geschöpfe, welche sich je nach Rasse und Herkunft stark unterscheiden. Ebenso kann sich das Verhalten bei Angsthunden in verschiedenen Formen bemerkbar machen. Die einen verkriechen sich, während sich bei anderen die Angst und der Stress in Aggressivität umschlägt. Und genau hier beginnt die gezielte Hundeerziehung durch einen fachkundigen Coach. Dieser muss den Hund zuerst „kennen lernen“, – das heisst, er muss den richtigen Zeitpunkt finden um die wichtigste Voraussetzung zu schaffen – das Vertrauen des Hundes zu gewinnen.

Handelt es sich um einen Auslandhund, welcher nicht auf den Menschen domestiziert ist, muss der Hundeerziehung grösste Aufmerksamkeit geschenkt werden und gehört in die Hände eines ausgewiesenen Hundetrainers oder Kenners. Eine erfolgreiche Hundeerziehung von Angsthunden ist anspruchsvoll und hat nur in den Grundzügen mit der gängigen Konditionierung zu tun. Weiter gilt es zu bedenken, dass sich mit einer falsch begonnenen Erziehung eines Angsthundes nur schon die Korrekturen äusserst schwierig gestalten werden.

Wenn’s kracht und knallt an Silvester

Grundsätzlich kann man jedem Hund alles antrainieren, auch das Nehmen der Angstzustände vor Knallgeräuschen, wie sie eben an Silvester häufig vorkommen. Leiden Angsthunde an einem „Silvester Knall-Trauma„, durchleben diese äusserst schlimme Momente.

Angsthunde entwickeln ihr eigenes Muster, welches es zu erkennen gilt – die Ohren nach hinten, die Rute zwischen den Beinen und oftmals ein Knurren oder erkennbare Unruhe bis hin zur Aggressivität. Es gibt aber auch Formen der Angst, dass Seite sich der Hund einfach verkriecht – das Leiden ist aber dasselbe. In diesem Moment ist es wichtig, dass der Hund aus seiner Angst genommen werden kann, und mit den angelernten Übungen des Hundetrainers diese Momente überbrückt werden können. Abzuraten ist ganz klar von gut gemeinten, aber falsch ausgeführten eigenen Übungen – wie Knallgeräusche erzeugen, um den Hund „daran zu
gewöhnen“.

Der richtige Hundetrainer gibt Hoffnung und hilft

Wenn man nun wissentlich oder ungewollt einen Angsthund besitzt und diesem die Schrecken vor Knallgeräuschen nehmen will, ist der Gang in die Hundeschule zu einem ausgewiesenen und spezialisiertem Hundetrainer unumgänglich. Mit den angewandten Methoden, welche dem Hund die richtigen Informationen vermitteln, kann diesem die Angst wegtrainiert und geholfen werden – oder anders ausgedrückt – den Hund aus der Angst holen. Entsprechende Hundeschulen finden sich im gesamten Ruhrgebiet, zum Beispiel in Essen oder einer der Revierstädte.  Eine Silvesternacht mit einem angstfreien Hund, welcher die Knallgeräusche richtig einordnen kann ist wohl der beste Start in ein gutes, neues Jahr.

Zusammenfassung:

Knallgeräusche lösen Ängste aus, Hundeerziehung durch Coach, Stressabbau, Hundeschule im Ruhrgebiet, Erziehung von Angsthunden ist anspruchsvoll, den richtigen Zeitpunkt finden um Vertrauen zu schaffen, Übungen durch Hundetrainer, keine falsche Erziehung und Übungen.

Jörg Müller
Ihr Hundetrainer in Essen


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Der berufstätige Hund – eine Momentaufnahme

Wir sind Bürohunde

Wir begleiten Herrchen oder Frauchen jeden Tag zur Arbeit. Im Büro müssen wir uns benehmen. Verbringen den ganzen Tag -bis auf die Mittagspause- damit, den Menschen irgendwie zu gefallen und ihnen mit unserem Charme den Alltag etwas zu erleichtern.

Das können wir gut! Wir bringen den Menschen ein Spielzeug oder stupsen einfach mal nur so im Vorbeigehen mit der Nase ans Bein, damit sie sich in ihrem Alltag noch daran erinnern, dass wir da sind und dass wir es gut mit ihnen meinen.

Wenn Besprechungen laufen, sind wir still – wenn irgendwo ein lockeres „Flurgespräch“ geführt wird, legen wir uns einfach mal ganz charmant den Menschen zu Füßen und schnaufen etwas zufrieden – es ist garantiert, dass uns einer von den Menschen ein nettes Wort gönnt oder aber sogar mit uns kuschelt oder spielt.

Jedenfalls zaubern wir den Büromenschen täglich ein Lächeln ins Gesicht – schließlich kön-nen wir ja schon am frühen Morgen zeigen, dass wir uns riesig freuen!

Nicht alle kommen gleichzeitig müde und ein wenig genervt morgens zur Türe herein… Sie kommen nacheinander. Es gibt die Frühaufsteher, die schon da sind, wenn wir kommen. Dann gibt es die Gehetzten, die auf den letzten Drücker kommen und meist noch einen Stau hatten, eine lange Schlange im Bäckerladen oder aber einfach nur der alltägliche Kampf um den letzten freien Parkplatz.

Wir wissen nicht, was das ist – wir müssen nur eines. Uns benehmen. Brav sein. Gut aussehen, uns morgens nicht in der verlockenden Fuchskaka wälzen oder das Schlammloch als Aloe-Bad nehmen… Das haben wir trainiert. Wir begrüßen jede Person freudig und zeigen ihr, dass wir uns außergewöhnlich doll freuen, ausgerechnet diese Person –welch Überraschung- ausgerechnet heute wieder zu sehen.

Frauchen und Herrchen können sich ja schließlich mit uns nicht unmöglich machen!

Also Frauchen und Herrchen setzen ja alles daran, dass wir als Bürohunde ausgelastet werden… Wir bekommen morgens nicht nur eine kurze Runde um den Block. Weit gefehlt. Wir haben schon vor der Arbeit das Komplettprogramm. Gassi deluxe sozusagen.

Wir müssen alles erledigen. Das Geschäft und auch ein bisschen geistiges Training. Ob es der Dummy ist, oder ein bisschen „such“ oder aber „bleib“. In der uns zugeteilten Stunde am Morgen können wir nicht einfach „Hund“ sein – wir dürfen nicht die örtliche Tageszeitung lesen und checken, welcher Rüde wann und wo anwesend war oder ob ein hübsches Mädel gerade danach lechzt, uns zu treffen.

Wir müssen uns benehmen.

Wir müssen hören – gerne auch auf’s Wort parieren.

Wir genießen die Momente, in denen Herrchen und Frauchen im Wald jemanden treffen, der gerade seinen ebenfalls in Vollzeit berufstätigen Hund zum Gassi bringt und wenn sie sich dann noch festquatschen ist unser Moment gekommen…

Endlich mal die Zeitung lesen!

Tiefenentspannt machen wir uns daran, zusammen mit dem anderen berufstätigen Hund die Zeitung zu lesen.

Wir Rüden vergessen für einen Moment, dass wir eigentlich etwas anderes machen müssen, wir vergessen, dass wir weder Halskrause noch Rückenpunk sein müssen, um dem anderen zu zeigen, wer wir sind, und dass wir besser sind… Wir vergessen den -bitte entschuldigt die Ausdrucksweise- den „Schwanzvergleich“ und genießen einfach mal das Hund sein.

Hach! Die hübsche Momo vom letzten Mal war da! Riechst Du das, sie wird bald läufig. Wir müssen auf der Hut sein! Und der nette kastrierte Rüde Jean hatte entgegen all‘ unserer Erwartungen hochwertiges Markenfutter zum Mittag.

Dann bemerken wir, dass die berufstätigen Herrchen und Frauchen ihr Fachgespräch über berufstätige Hunde – nämlich darüber, dass man ja eigentlich endlich mit dem Trailing anfangen wollen würde und Agility wäre ja auch noch eine Idee – inne halten.

Sie beobachten uns gleichaltrige Rüden. Staunen und leiden fast an Schnappatmung.

Sind das die beiden Rüden, die sich kürzlich gegenüber gestanden haben, als Herrchen und Frauchen gestresst vom Job in diesen Wald hetzten um uns etwas Gutes zu tun ???

Sie freuen sich, laufen ein Stück und sprechen darüber, dass sie ja heute in ganz anderer Stimmung sind, als beim letzten Treffen.

So beenden wir gemeinsam tiefenentspannt die Gassirunde und die Menschen sind sehr nachdenklich.

Sie verabschieden sich mit den Worten, dass Hunde ja eigentlich das gleiche Schlafbedürfnis haben, wie Katzen – dass Katzen 21 von 24 Stunden schlafen, hätte man mal gelesen.

Zuhause angekommen, schauen sie uns nachdenklich an und fragen sich:

Verlange ich zuviel von meinem Hund ?

Wir wollen schnuppern, interagieren, wie es in unserer Natur liegt und im Übrigen haben wir auch keine Telefonnummern, um uns mit unseren Kumpels zu verabreden.

Wir sind Hund. Und wollen, dass der Mensch uns liebt, so wie wir ihn lieben.

Mit all‘ seinen Macken, all‘ seinen Ecken und Kanten. Immer.

Auch wenn wir mal keinen  Bock haben, den bescheuerten Dummy aus dem Feld zu apportieren.

Lernt, gerne auch über Euren Trainer, mit uns zu kommunizieren. Lernt unsere Sprache, geht einmal mit unseren Augen durch die Welt. Aber drückt uns nicht auf, durch lustige Reifen zu springen oder für ein Leckerchen eine Rolle zu machen. Erinnert Euch, wo wir herkommen.

Wir wollen mit Euch sein und lieben Euch – aber bitte lernt uns kennen und lasst Euch auf uns ein.

Sandra La

für

DogwalkerEssen
Jörg Müller

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Ein Kommentar

Depressionen bei Hunden … durch Überfürsorge?

Agility, Hundetraining, Psychologie & Co.

„Wir wollen Agility machen, nicht der Hund“ (Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik)

Auszug aus einem
Gespräch mit Fragen an den
Vorsitzenden des Berufsverbandes
der Hundepsychologen, Thomas Riepe

 

Ständig jammern die Menschen über Burnouts oder Depressionen, alles sei so anstrengend. Für Hunde muss es doch viel schlimmer sein: Verkehrslärm, ewiger Erziehungsterror, allgemeine Fremdbestimmtheit. Sie sind Hundepsychologe, gibt es mehr depressive Hunde als früher?

Ja, die Depressionen haben in den letzten Jahren sehr zugenommen.

Woran liegt das?

Vor allem an den Erziehungsmethoden. Ein Hund müsste eigentlich ein wesentlich lockereres, entspannteres Leben führen als das, was wir ihm heute bieten. Aber wir wollen, dass er funktioniert. Damit die Nachbarn nicht sagen können: Der Hund ist ja unerzogen.

Warum lässt man den Hund nicht einfach Hund sein?

Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zum Perfektionistentum. Der Mensch lebt nur noch von Tipps. Ich saß mal beim Arzt und schlug eine Zeitung auf – da gab es Tipps, wie man sich im Winter anziehen muss. Da war ein nackter Mensch abgebildet, und daneben waren die Kleidungsstücke gezeigt, die er anziehen muss: Unterwäsche, T-Shirt, Pullover, Mantel und so weiter. Das empfand ich als äußerst lächerlich und fing an zu schmunzeln. Aber die Dame neben mir sagte: Wissen Sie denn, wie man sich richtig anzieht? Ich sagte: Ganz einfach, warm. Genauso ist es mit den Hunden. Da bellt mal einer, und gleich werden tausend Tipps gegeben, was zu tun ist. Überall Tipps, Tipps, Tipps. Man will einen perfekten Hund, damit überfordert man das Tier.

Gibt es in der Hundepsychologie den Begriff „Helikopter-Herrchen“ – für Besitzer, die überfürsorglich um ihr Tier kreisen?

Das sagt man nicht direkt, aber man könnte es durchaus tun! Die Hundeerziehung und die Kindererziehung ähneln sich in diesen Fragen sehr stark. Kinder werden meines Erachtens auch zu viel gestresst. Die haben einen strafferen Terminkalender als die Eltern. Und die Hunde haben genauso einen Terminkalender.

Gibt es Rassen, die von Natur aus eher entspannt sind?

Ja, die alten Rassen. Zum Beispiel Spitze, die sind recht stressresistent. Pudel – sehr gute Rasse, sehr ausgeglichen. Schnauzer. Empfindlicher sind die Moderassen: Border Collie, Rhodesian Ridgeback.

Wie kann man Hunde-Depressionen vorbeugen?

Am besten wäre es, wenn Hunde einen ganz normalen Tagesablauf hätten. Ich habe Straßenhunde in Indien und Afrika beobachtet, Wölfe und Wildhunde, und die führen eigentlich alle das gleiche Leben.

Und zwar?

In erster Linie durchwandern die ihr Revier. Sie hetzen nicht herum, wie wir ihnen das aufzwingen, wenn wir sie ans Fahrrad hängen. Sie schnüffeln. Das Gehirn wird stark angestrengt, gar nicht mal so der Körper.

Also warum der ganze Quatsch mit Agility und so was?

Weil wir selbst uns wohlfühlen wollen auf Kosten des Hundes. Wir wollen Agility machen, nicht der Hund. Agility kann man dosiert machen, aber nicht ständig und nicht mit den Hunden, mit denen es meistens gemacht wird: Border Collies und Jack Russell Terrier.

Sind Depressionen bei Hunden immer von Menschen verursacht?

Ja, das beobachtet man in der Natur eigentlich nicht, weil die Tiere da Maßnahmen treffen können, die ihnen raushelfen. Unter Wölfen kann es sein, dass sich zwei nicht ganz grün sind. Dann lässt der Schwächere das aber nicht über sich ergehen, sondern er geht dem Stressor aus dem Weg. Der Hund hat das Problem, dass er bei uns lebt. Wir pushen ihn ständig und erziehen ihn nach Schema F.

Dabei will er nur ruhig vor sich hin leben.

Ja – und auch mal Artgenossen treffen. Aber auch da machen wir viel falsch. Wir schicken ihn auf die Spielwiese.

Da sind bestimmt auch richtig gestörte Hunde.

Ja, die sind nicht alle vernünftig sozialisiert. Kann sein, dass der eigene Hund da gemobbt wird, aber er muss ja da drauf, er kann dem Ganzen nicht entkommen, wie es der Wildhund könnte, der da nie hingehen würde. Darum wichtig: stabile Kontakte zu befreundeten Hunden. So, wie wir auch Freunde haben, die wir einschätzen können.

Mehr aus dem Interview findet ihr hier unter

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gespraech-mit-einem-hundepsychologen-wir-wollen-agility-machen-nicht-der-hund-12156340.html

Euer
DogWalkerEssen

Jörg Müller

 

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Leinenzwang, Hundeführerschein und Co

Hundehaltung kann sich manchmal ohne Hundeerziehung problematisch gestalten und einen Hundeführerschein zur Auflage machen. Vor allem wenn der geliebte Vierbeiner eine Leinenaggression hat und einer Rasse angehört, die nicht gerade beliebt ist, wie die Stafford Terrier, aber auch Rottweiler und Pitbulls. Das sind nicht selten Rassen, die Angst und Schrecken verbreiten und darum eine Hundeerziehung nach sich ziehen. Für diese Rassen wird in der Regel ein Hundeführerschein verlangt. Aber auch Leinenzwang wird verhängt. Dabei ist eine konsequente Erziehung schon die halbe Miete.

Der Hundeführerschein

Das ist ein Befähigungsnachweis, für Hundehalter der mindestens eine praktische Prüfung zur Führung eines Hundes beinhaltet. Es kann aber auch ein zusätzlicher Sachkundenachweis erforderlich sein wobei der Hundeführerschein beinhaltet, das der Besitzer seinen Hund im Alltag unter Kontrolle hat und der Hund auch auf die Anweisungen seines Besitzers ohne Leinenzwang hört. Auch gilt außer einem Hundeführerschein auch noch Leinenzwang der eingehalten werden muss wenn der Hund auffällig geworden ist. Es gibt aber viele Hunde, die gerade eine Leinenaggression aufzeigen, wenn ein anderer Hund mit Leinenzwang an ihnen vorbeiläuft. Dann werden sie geradezu verrückt und gebärden sich auf eine unglaubliche Art. Dafür ist der Hundeführerschein und die Hundeerziehung hilfreich.

Leinenzwang

Leinenzwang gilt Hauptsächlich in der Stadt, in Wohngebieten und auch in der Nähe von Kinderspielplätzen. Leinenaggression ist meistens bei potenten Rüden der Fall, wenn kein Leinenzwang bestehen würde, dann wären diese Rüden weniger aggressiv. Mit einer Hundeerziehung durch eine Hundeschule oder einen „Hundeflüsterer“ kann man dem Hund aber dieses Verhalten abgewöhnen. Damit wird jeder Hund auch den Hundeführerschein bestehen und auch das Herrchen wird keine Probleme haben. Mit einer kompetenten Hundeerziehung wird auch die Leinenaggression verschwinden und mit etwas Glück kann man dann auch den Leinenzwang umgehen. So Hat der Hund nach der Hundeerziehung auch die Möglichkeit sich auszutoben.

Hundeerziehung

Hundeerziehung ist das A&O, damit der Hund dem Leinenzwang entgeht und auch keine Leinenaggression entsteht. Dann muss auch kein Hundeführerschein gemacht werden. Die Hundeerziehung bietet viele Vorteile. Leinenaggression ist dem Hund leicht abzugewöhnen, denn eine solche Leinenaggression ist ein typisches Angeberverhalten unter Rüden. Die Leinenaggression ist daher zu erziehen.

 


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Therapiehunde

Therapiehunde – ein Beitrag für’s Leben

Dich interessiert, was genau eigentlich hinter dem Oberbegriff „Therapiehund“ steckt?

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Therapiehunde

Hier findest Du wertvolle Informationen, die Dir gegebenenfalls weiterhelfen, in Deiner gezielten Hundeausbildung darüber nachzudenken, den von Dir angeschafften Hund zum Therapiehund ausbilden zu lassen.

Ein Therapiehund ist ein Haushund, dessen Wesen bzw. Talent ganz gezielt dazu verwandt und ausgebildet wird, bei medizinischen, psychischen oder körperlichen Leiden zu unterstützen.

Er unterscheidet sich nicht wesentlich von Deinem ohnehin schon treuen Begleiter und Freund. Er hat lediglich eine weitere Ausbildung dazu genossen, Dich oder aber ein Familienmitglied bzw. Patienten bei einer oder mehrerer der vorgenannten Erkrankungen zu unterstützen.

Gezielte Hundeerziehung / Hundeausbildung macht es möglich, den Menschen bei einer Vielzahl von Erkrankungen zu begleiten. Wir denken in erster Linie natürlich an den sogenannten „Blindenhund“, der eine ganz gezielte und spezielle Hundeausbildung genossen hat.

Der Labrador als Therapiehund

Therapiehunde sind anders

Doch es gibt viel mehr. Ein an Down-Syndrom erkranktes Kind zum Beispiel kann lernen, Beziehungen aufzubauen. Ein Autist findet einen wahren Freund, weil Du die Möglichkeit hast, im Zuge der Hundeerziehung Deinen Hund dazu zu bringen, zu kommunizieren. Er wird es auf seine Weise tun – gerade im Hinblick auf die an Down-Syndrom erkrankten Menschen und Autisten ist es ganz wichtig, durch gezielte Hundeausbildung den Hund zu einer gewissen Form von Ruhe und Gelassenheit zu erziehen.

Der Hundetrainer oder aber auch der jeweilige Züchter, der das Potential in dem jeweiligen Hund schon im Welpenalter entdeckt, wird dieses durch die entsprechende Hundeerziehung bzw. Ausbildung und Förderung des Talents entsprechend steuern können.

Therapiehunde werden neben der Ausbildung zu Blindenhunden gezielt über ihre Ausbildung in vielfältigen Bereichen des Gesundheitswesens eingesetzt:

So zum Beispiel als Besuchshund unter entsprechender Führung oder Begleitung des Hundetrainers in Altenheimen, Seniorenwohnstätten oder aber auch Kindergärten für geistig und / oder körperlich behinderte Kinder.

Welche Hunderasse eignet sich besonders?

Als besonders gelehrig, arbeitswillig und geeignet hält der Großteil der Hundetrainer / Hundeausbilder die Rassen des Labrador-Retrievers oder aber auch Golden-Retrievers. Sie sind dankbare und lernwillige Tiere, die sich mit ihrem Wesen vor allem dadurch auszeichnen, besonders feinfühlig und gelehrig zu sein, so dass sie die jeweilige Ausbildung mit ihrem Hundetrainer als willkommene Abwechslung und Spaß betrachten.

Dass der Hundetrainer hier auch dem Hund einen großen Gefallen tut, spricht für sich selbst, denn nur ein ausgeglichener und gut ausgebildeter Hund wird auch seinem Besitzer Freude bereiten. Meist ziehen jedoch die Absolventen der Hundeausbildung direkt zum jeweiligen Patienten, was aber nicht zwingend der Fall sein muss.

Therapiehunde – eine besondere Züchtung?

Glücklicherweise haben sich einige Züchter und Hundetrainer darauf spezialisiert, ihre Hunde bzw. die Hunde ihrer jeweiligen Würfe gezielten Tests zu unterziehen, so dass der Hund meist im Kennel des Züchters verbleibt oder in die Familie eines Hundetrainers vermittelt wird, um dort seine spezielle Hundeausbildung zu genießen. Der Züchter kann den Welpen sodann gezielt als Therapiehund vermitteln.

Das besondere Augenmerk legen die Hundetrainer und Züchter meist auch hierauf, dass der angehende Therapiehund seinen künftigen „Patienten“ bereits als Welpe kennen lernt und manche Trainings gleich auf den jeweiligen Menschen abgestimmt werden, um besondere Merkmale des Therapiehundes und seines neuen menschlichen Patienten gezielt zu trainieren.

Der reißende Fluss wird gewalttätig genannt,aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig. (Bert Brecht)

 

Text von Sandra La für

DogWalkerEssen
Jörg Müller

Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

Wenn Sie hierzu eine persönliche Meinung haben, bitten wir Sie um einen Kommentar unter diesem Beitrag.

 


 

Therapiehunde

.. ein Beispiel aus dem Leben.

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Einsatz von Medikamenten im Training oder zur Unterdrückung von Angst

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mir ein Hundetraining unter Vergabe von Medikamenten vorstellen könnte oder diese einsetzen würde.

Ich bin der Meinung:

Ursachen beseitigen statt Symptome medikamentös zu unterdrücken.

 In erster Linie sage ich „NEIN“ zu Medikamenten  beim Training oder zum Ruhigstellen.

Es gibt wohl Tierärzte, die Hunde gerne ruhig stellen, wenn die Besitzer mit ihren Hunden über Silvester nicht klar kommen, bzw. der Hund Angst bekommt. (wurde mir leider alles schon berichtet)

 Angefangen von  Valium über Diazepam und anderen Medikamente wie Schlafmittel ect.

Bitte versucht dieses nicht zu unterstützen.

Stellt euch einfach mal vor der Hund hat Angst und wird mit Medikamente ruhig gestellt.

Was passiert mit ihm? Wer kann sich sicher sein, dass er im Unterbewusstsein die Angst nicht weiter aufrecht verspürt,  nur mit dem Unterschied, dass er kommt nicht weg  kann um sich zu verstecken?

Es gibt die Möglichkeit auf andere Hilfsmittel zurück zugreifen:

Hier können homöopathische und pflanzliche  Mittel wie Globuli und Stockbottles und Rescue Tropfen zum Einsatz kommen. Diese sollen  unterstützen, aber NICHT als Ersatz für eine Behandlung sein. Dazu mehr weiter unten.

Wie jedes Medikament, Heilmittel ect, sollten diese nur zur Unterstützung verabreicht  werden. Solange die Ursache nicht behandelt wird, werden die Symptome nur überdeckt und man hat  nichts gewonnen.

Ein Training ist bei mir so ausgelegt, dass der Hund bei klarem Verstand ist und nicht in irgendeinem Dämmerzustand. Der Hund muss aufnahmefähig sein und das ist er nicht, wenn er  voller Medikamente ist.

Wie oben beschrieben, sind Medikamente  nur in Verbindung mit einem Tierarzt zu verabreichen und nur in AUSNAHMEFÄLLEN. Medikamente sind kein Ersatz fürs Training. Mein Motto ist eh, dass man einem Hund alles ab- und antrainieren kann!!

Globuli und Notfalltropfen können ein wenig helfen, dass Ängste etwas gemildert werden, aber sie werden dem Hund diese nicht nehmen. 

Notfalltropfen und  Rescue Tropen  haben in Studien wohl gezeigt, dass sie nur einen Placebo-Effekt haben und dieser funktioniert nur beim Menschen.

Auch Globuli sind  hilfreich und können zur Unterstützung gegeben werden, obwohl die Wirksamkeit beim Hund nicht wirklich nachgewiesen ist.

Genau das Gleiche gilt bei Schüssler Salze oder Stockbottels,

Ich will nicht behaupten, dass es nicht hilft, aber laut Studien ist es fragwürdig. (wir reden hier über die Wirkung bei einem Tier nicht bei einem Menschen)

Ich arbeite mit 2 Heilpraktikern zusammen, die mich bei meiner Arbeit mit den Hunden mit ihrem Wissen hilfreich unterstützen.

Ich finde als Alternative oder Unterstützung zur Schulmedizin, ein Hinzuziehen von Heilpraktikern als hilfreich und unterstütze diese Arbeit  auch. 

Bekanntlich ist eine ganzheitliche Behandlung – Körper/Geist/Seele – von großem Nutzen.