Jörg Müller | DogWalkerEssen | Hundetrainer in Essen | Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

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Angsthunde

Angsthund

Ein buntes Feuerwerk an Silvester kann uns erfreuen – für viele Hunde können die damit verbundenen Knallgeräusche eine Höllenplage darstellen und grosse Ängste auslösen. Die Hintergründe für dieses Verhalten liegen oft im Dunkeln, sind aber oft auf Ereignisse im jungen Hundeleben zurückzuführen.

Ein professioneller Trainer kann solches Verhalten erkennen und mit entsprechender Hundeerziehung – Besserung und Stressabbau für den Vierbeiner herbeiführen. Geeignete Hundeschulen im Ruhrgebiet, finden sich für Hundetraining und Erziehung in Essen, Dortmund, Bochum oder auch in einer anderen Revierstadt.

Angsthunde leiden an hohem Stresspotential

Hunde sind bekanntlich lehrreiche Geschöpfe, welche sich je nach Rasse und Herkunft stark unterscheiden. Ebenso kann sich das Verhalten bei Angsthunden in verschiedenen Formen bemerkbar machen. Die einen verkriechen sich, während sich bei anderen die Angst und der Stress in Aggressivität umschlägt. Und genau hier beginnt die gezielte Hundeerziehung durch einen fachkundigen Coach. Dieser muss den Hund zuerst „kennen lernen“, – das heisst, er muss den richtigen Zeitpunkt finden um die wichtigste Voraussetzung zu schaffen – das Vertrauen des Hundes zu gewinnen.

Handelt es sich um einen Auslandhund, welcher nicht auf den Menschen domestiziert ist, muss der Hundeerziehung grösste Aufmerksamkeit geschenkt werden und gehört in die Hände eines ausgewiesenen Hundetrainers oder Kenners. Eine erfolgreiche Hundeerziehung von Angsthunden ist anspruchsvoll und hat nur in den Grundzügen mit der gängigen Konditionierung zu tun. Weiter gilt es zu bedenken, dass sich mit einer falsch begonnenen Erziehung eines Angsthundes nur schon die Korrekturen äusserst schwierig gestalten werden.

Wenn’s kracht und knallt an Silvester

Grundsätzlich kann man jedem Hund alles antrainieren, auch das Nehmen der Angstzustände vor Knallgeräuschen, wie sie eben an Silvester häufig vorkommen. Leiden Angsthunde an einem „Silvester Knall-Trauma„, durchleben diese äusserst schlimme Momente.

Angsthunde entwickeln ihr eigenes Muster, welches es zu erkennen gilt – die Ohren nach hinten, die Rute zwischen den Beinen und oftmals ein Knurren oder erkennbare Unruhe bis hin zur Aggressivität. Es gibt aber auch Formen der Angst, dass Seite sich der Hund einfach verkriecht – das Leiden ist aber dasselbe. In diesem Moment ist es wichtig, dass der Hund aus seiner Angst genommen werden kann, und mit den angelernten Übungen des Hundetrainers diese Momente überbrückt werden können. Abzuraten ist ganz klar von gut gemeinten, aber falsch ausgeführten eigenen Übungen – wie Knallgeräusche erzeugen, um den Hund „daran zu
gewöhnen“.

Der richtige Hundetrainer gibt Hoffnung und hilft

Wenn man nun wissentlich oder ungewollt einen Angsthund besitzt und diesem die Schrecken vor Knallgeräuschen nehmen will, ist der Gang in die Hundeschule zu einem ausgewiesenen und spezialisiertem Hundetrainer unumgänglich. Mit den angewandten Methoden, welche dem Hund die richtigen Informationen vermitteln, kann diesem die Angst wegtrainiert und geholfen werden – oder anders ausgedrückt – den Hund aus der Angst holen. Entsprechende Hundeschulen finden sich im gesamten Ruhrgebiet, zum Beispiel in Essen oder einer der Revierstädte.  Eine Silvesternacht mit einem angstfreien Hund, welcher die Knallgeräusche richtig einordnen kann ist wohl der beste Start in ein gutes, neues Jahr.

Zusammenfassung:

Knallgeräusche lösen Ängste aus, Hundeerziehung durch Coach, Stressabbau, Hundeschule im Ruhrgebiet, Erziehung von Angsthunden ist anspruchsvoll, den richtigen Zeitpunkt finden um Vertrauen zu schaffen, Übungen durch Hundetrainer, keine falsche Erziehung und Übungen.

Jörg Müller
Ihr Hundetrainer in Essen


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Der berufstätige Hund – eine Momentaufnahme

Wir sind Bürohunde

Wir begleiten Herrchen oder Frauchen jeden Tag zur Arbeit. Im Büro müssen wir uns benehmen. Verbringen den ganzen Tag -bis auf die Mittagspause- damit, den Menschen irgendwie zu gefallen und ihnen mit unserem Charme den Alltag etwas zu erleichtern.

Das können wir gut! Wir bringen den Menschen ein Spielzeug oder stupsen einfach mal nur so im Vorbeigehen mit der Nase ans Bein, damit sie sich in ihrem Alltag noch daran erinnern, dass wir da sind und dass wir es gut mit ihnen meinen.

Wenn Besprechungen laufen, sind wir still – wenn irgendwo ein lockeres „Flurgespräch“ geführt wird, legen wir uns einfach mal ganz charmant den Menschen zu Füßen und schnaufen etwas zufrieden – es ist garantiert, dass uns einer von den Menschen ein nettes Wort gönnt oder aber sogar mit uns kuschelt oder spielt.

Jedenfalls zaubern wir den Büromenschen täglich ein Lächeln ins Gesicht – schließlich kön-nen wir ja schon am frühen Morgen zeigen, dass wir uns riesig freuen!

Nicht alle kommen gleichzeitig müde und ein wenig genervt morgens zur Türe herein… Sie kommen nacheinander. Es gibt die Frühaufsteher, die schon da sind, wenn wir kommen. Dann gibt es die Gehetzten, die auf den letzten Drücker kommen und meist noch einen Stau hatten, eine lange Schlange im Bäckerladen oder aber einfach nur der alltägliche Kampf um den letzten freien Parkplatz.

Wir wissen nicht, was das ist – wir müssen nur eines. Uns benehmen. Brav sein. Gut aussehen, uns morgens nicht in der verlockenden Fuchskaka wälzen oder das Schlammloch als Aloe-Bad nehmen… Das haben wir trainiert. Wir begrüßen jede Person freudig und zeigen ihr, dass wir uns außergewöhnlich doll freuen, ausgerechnet diese Person –welch Überraschung- ausgerechnet heute wieder zu sehen.

Frauchen und Herrchen können sich ja schließlich mit uns nicht unmöglich machen!

Also Frauchen und Herrchen setzen ja alles daran, dass wir als Bürohunde ausgelastet werden… Wir bekommen morgens nicht nur eine kurze Runde um den Block. Weit gefehlt. Wir haben schon vor der Arbeit das Komplettprogramm. Gassi deluxe sozusagen.

Wir müssen alles erledigen. Das Geschäft und auch ein bisschen geistiges Training. Ob es der Dummy ist, oder ein bisschen „such“ oder aber „bleib“. In der uns zugeteilten Stunde am Morgen können wir nicht einfach „Hund“ sein – wir dürfen nicht die örtliche Tageszeitung lesen und checken, welcher Rüde wann und wo anwesend war oder ob ein hübsches Mädel gerade danach lechzt, uns zu treffen.

Wir müssen uns benehmen.

Wir müssen hören – gerne auch auf’s Wort parieren.

Wir genießen die Momente, in denen Herrchen und Frauchen im Wald jemanden treffen, der gerade seinen ebenfalls in Vollzeit berufstätigen Hund zum Gassi bringt und wenn sie sich dann noch festquatschen ist unser Moment gekommen…

Endlich mal die Zeitung lesen!

Tiefenentspannt machen wir uns daran, zusammen mit dem anderen berufstätigen Hund die Zeitung zu lesen.

Wir Rüden vergessen für einen Moment, dass wir eigentlich etwas anderes machen müssen, wir vergessen, dass wir weder Halskrause noch Rückenpunk sein müssen, um dem anderen zu zeigen, wer wir sind, und dass wir besser sind… Wir vergessen den -bitte entschuldigt die Ausdrucksweise- den „Schwanzvergleich“ und genießen einfach mal das Hund sein.

Hach! Die hübsche Momo vom letzten Mal war da! Riechst Du das, sie wird bald läufig. Wir müssen auf der Hut sein! Und der nette kastrierte Rüde Jean hatte entgegen all‘ unserer Erwartungen hochwertiges Markenfutter zum Mittag.

Dann bemerken wir, dass die berufstätigen Herrchen und Frauchen ihr Fachgespräch über berufstätige Hunde – nämlich darüber, dass man ja eigentlich endlich mit dem Trailing anfangen wollen würde und Agility wäre ja auch noch eine Idee – inne halten.

Sie beobachten uns gleichaltrige Rüden. Staunen und leiden fast an Schnappatmung.

Sind das die beiden Rüden, die sich kürzlich gegenüber gestanden haben, als Herrchen und Frauchen gestresst vom Job in diesen Wald hetzten um uns etwas Gutes zu tun ???

Sie freuen sich, laufen ein Stück und sprechen darüber, dass sie ja heute in ganz anderer Stimmung sind, als beim letzten Treffen.

So beenden wir gemeinsam tiefenentspannt die Gassirunde und die Menschen sind sehr nachdenklich.

Sie verabschieden sich mit den Worten, dass Hunde ja eigentlich das gleiche Schlafbedürfnis haben, wie Katzen – dass Katzen 21 von 24 Stunden schlafen, hätte man mal gelesen.

Zuhause angekommen, schauen sie uns nachdenklich an und fragen sich:

Verlange ich zuviel von meinem Hund ?

Wir wollen schnuppern, interagieren, wie es in unserer Natur liegt und im Übrigen haben wir auch keine Telefonnummern, um uns mit unseren Kumpels zu verabreden.

Wir sind Hund. Und wollen, dass der Mensch uns liebt, so wie wir ihn lieben.

Mit all‘ seinen Macken, all‘ seinen Ecken und Kanten. Immer.

Auch wenn wir mal keinen  Bock haben, den bescheuerten Dummy aus dem Feld zu apportieren.

Lernt, gerne auch über Euren Trainer, mit uns zu kommunizieren. Lernt unsere Sprache, geht einmal mit unseren Augen durch die Welt. Aber drückt uns nicht auf, durch lustige Reifen zu springen oder für ein Leckerchen eine Rolle zu machen. Erinnert Euch, wo wir herkommen.

Wir wollen mit Euch sein und lieben Euch – aber bitte lernt uns kennen und lasst Euch auf uns ein.

Sandra La

für

DogwalkerEssen
Jörg Müller

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Depressionen bei Hunden … durch Überfürsorge?

Agility, Hundetraining, Psychologie & Co.

„Wir wollen Agility machen, nicht der Hund“ (Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik)

Auszug aus einem
Gespräch mit Fragen an den
Vorsitzenden des Berufsverbandes
der Hundepsychologen, Thomas Riepe

 

Ständig jammern die Menschen über Burnouts oder Depressionen, alles sei so anstrengend. Für Hunde muss es doch viel schlimmer sein: Verkehrslärm, ewiger Erziehungsterror, allgemeine Fremdbestimmtheit. Sie sind Hundepsychologe, gibt es mehr depressive Hunde als früher?

Ja, die Depressionen haben in den letzten Jahren sehr zugenommen.

Woran liegt das?

Vor allem an den Erziehungsmethoden. Ein Hund müsste eigentlich ein wesentlich lockereres, entspannteres Leben führen als das, was wir ihm heute bieten. Aber wir wollen, dass er funktioniert. Damit die Nachbarn nicht sagen können: Der Hund ist ja unerzogen.

Warum lässt man den Hund nicht einfach Hund sein?

Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zum Perfektionistentum. Der Mensch lebt nur noch von Tipps. Ich saß mal beim Arzt und schlug eine Zeitung auf – da gab es Tipps, wie man sich im Winter anziehen muss. Da war ein nackter Mensch abgebildet, und daneben waren die Kleidungsstücke gezeigt, die er anziehen muss: Unterwäsche, T-Shirt, Pullover, Mantel und so weiter. Das empfand ich als äußerst lächerlich und fing an zu schmunzeln. Aber die Dame neben mir sagte: Wissen Sie denn, wie man sich richtig anzieht? Ich sagte: Ganz einfach, warm. Genauso ist es mit den Hunden. Da bellt mal einer, und gleich werden tausend Tipps gegeben, was zu tun ist. Überall Tipps, Tipps, Tipps. Man will einen perfekten Hund, damit überfordert man das Tier.

Gibt es in der Hundepsychologie den Begriff „Helikopter-Herrchen“ – für Besitzer, die überfürsorglich um ihr Tier kreisen?

Das sagt man nicht direkt, aber man könnte es durchaus tun! Die Hundeerziehung und die Kindererziehung ähneln sich in diesen Fragen sehr stark. Kinder werden meines Erachtens auch zu viel gestresst. Die haben einen strafferen Terminkalender als die Eltern. Und die Hunde haben genauso einen Terminkalender.

Gibt es Rassen, die von Natur aus eher entspannt sind?

Ja, die alten Rassen. Zum Beispiel Spitze, die sind recht stressresistent. Pudel – sehr gute Rasse, sehr ausgeglichen. Schnauzer. Empfindlicher sind die Moderassen: Border Collie, Rhodesian Ridgeback.

Wie kann man Hunde-Depressionen vorbeugen?

Am besten wäre es, wenn Hunde einen ganz normalen Tagesablauf hätten. Ich habe Straßenhunde in Indien und Afrika beobachtet, Wölfe und Wildhunde, und die führen eigentlich alle das gleiche Leben.

Und zwar?

In erster Linie durchwandern die ihr Revier. Sie hetzen nicht herum, wie wir ihnen das aufzwingen, wenn wir sie ans Fahrrad hängen. Sie schnüffeln. Das Gehirn wird stark angestrengt, gar nicht mal so der Körper.

Also warum der ganze Quatsch mit Agility und so was?

Weil wir selbst uns wohlfühlen wollen auf Kosten des Hundes. Wir wollen Agility machen, nicht der Hund. Agility kann man dosiert machen, aber nicht ständig und nicht mit den Hunden, mit denen es meistens gemacht wird: Border Collies und Jack Russell Terrier.

Sind Depressionen bei Hunden immer von Menschen verursacht?

Ja, das beobachtet man in der Natur eigentlich nicht, weil die Tiere da Maßnahmen treffen können, die ihnen raushelfen. Unter Wölfen kann es sein, dass sich zwei nicht ganz grün sind. Dann lässt der Schwächere das aber nicht über sich ergehen, sondern er geht dem Stressor aus dem Weg. Der Hund hat das Problem, dass er bei uns lebt. Wir pushen ihn ständig und erziehen ihn nach Schema F.

Dabei will er nur ruhig vor sich hin leben.

Ja – und auch mal Artgenossen treffen. Aber auch da machen wir viel falsch. Wir schicken ihn auf die Spielwiese.

Da sind bestimmt auch richtig gestörte Hunde.

Ja, die sind nicht alle vernünftig sozialisiert. Kann sein, dass der eigene Hund da gemobbt wird, aber er muss ja da drauf, er kann dem Ganzen nicht entkommen, wie es der Wildhund könnte, der da nie hingehen würde. Darum wichtig: stabile Kontakte zu befreundeten Hunden. So, wie wir auch Freunde haben, die wir einschätzen können.

Mehr aus dem Interview findet ihr hier unter

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gespraech-mit-einem-hundepsychologen-wir-wollen-agility-machen-nicht-der-hund-12156340.html

Euer
DogWalkerEssen

Jörg Müller

 

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Hunde reißen Rehbock im Essener Süden

Erneut wurde in Essen ein Reh von frei laufenden Hunden getötet. Der zuständige Jagdpächter, Heinrich Beckmann, ruft die Hundehalter zur Vernunft auf, das Gesetz gibt Regeln für den Auslauf ohnehin genau vor

Hunde reißen im Essener Süden einen Rehbock im Wald | NRZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nrz/staedte/essen/hunde-reissen-im-essener-sueden-einen-rehbock-im-wald-id9422828.html#plx509985038

Erneut wurde in Essen ein Reh von frei laufenden Hunden getötet. Der zuständige Jagdpächter, Heinrich Beckmann, ruft die Hundehalter zur Vernunft auf, das Gesetz gibt Regeln für den Auslauf ohnehin genau vor

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Erneut wurde in Essen ein Reh von frei laufenden Hunden getötet. Der zuständige Jagdpächter, Heinrich Beckmann, ruft die Hundehalter zur Vernunft auf, das Gesetz gibt Regeln für den Auslauf ohnehin genau vor.

Eine Spaziergängerin hatte das tote Reh im Wolfsbach in Schuir entdeckt und Beckmann sofort benachrichtigt. Als Jagdpächter ist er für weite Teile von Wald und Flur in Schuir mitverantwortlich und auf den Erhalt des Wildbestandes bedacht. Im oben genannten Fall steht für die Tierärztin, die den Bock begutachtete, sowie für Beckmann schnell fest: „Das Tier wurde von mehreren Hunden gerissen.“

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