Jörg Müller | DogWalkerEssen | Hundetrainer in Essen | Hundetraining-Hundeerziehung-Hundeschule

ist … DogWalkerEssen, Hundetrainer, Hundeschule in Essen , Mülheim , Bochum , Gelsenkirchen , NRW

Heute darf ich euch wieder eine tolle APP vorstellen

Sie nennt sich GiftköderRadar 4

Aus aktuellem Anlass wir es immer wichtiger uns gegen Tierhasser zu wehr zu setzen – es gibt eine tolle APP, die uns alle vorher warnen kann, wo aktuell Giftköder gemeldet wurden .

Natürlich ist sie für Euch kostenlos, egal ob für das IPhone oder Euer Android Handy

GiftköderRadar 4 fürs IPhone bitte auf den Link klicken https://itunes.apple.com/de/app/giftkoderradar-4/id690438773?mt=8&ign-mpt=uo%3D4

GiftköderRadar 4 für Euer Androide Handy
bitte auf den Link klicken.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.giftkoeder.radar

bitte besucht auch die Homepage des Herstellers .

http://www.giftkoeder-radar.com/

 

Ich hoffe Ich kann allen ein wenig damit Helfen .
Gruß Jörg Müller der dogwalkeressen.de

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Hallo ..

Und wieder eine tolle APP für alle Androide und IPhone Handys

diese KOSTENLOSE App darf ich heute auf meiner HP anbieten ..

sie nennt sich :

MY TALKING PET :

Bitte macht viele Videos.. ich finde es ist en toller Spaß und funktioniert nicht nur bei Tieren ..

der Link für Dein IPhone:
https://itunes.apple.com/de/app/my-talking-pet/id662090840?mt=8

der Link für  Dein Android Handy
https://play.google.com/store/apps/details?id=info.wobamedia.mytalkingpet

schaut Euch auch bitte die seite des Herstellers an .. dort findet ihr auch Tips und Tricks, für die APP.

http://wobamedia.info/
Ich darf heute hier einige Links zu tollen Apps anbieten.

Hundekrankheiten:

Wenn ihr nicht sofort jedes mal zu einem Tierarzt laufen möchtet, dann ist diese APP genau das richtige für euch..
Es gibt eine kostenlose und eine für ca. 2,99 Euro, die natürlich umfangreicher ist. Ich finde sie sehr Lobenswert und deswegen möchte ich sie hier anbieten.

Es geht um Hundekrankheiten, diese zu erkennen und richtig zu reagieren. Schaut auch mal auf die Webseite des Anbieters nach weiter unten. hier der Link für Eurer IPhone,

Lexikon der Hundekrankheiten:

https://itunes.apple.com/de/app/lexikon-der-hundekrankheiten/id411890311?mt=8

und für dein Handy mit Androide Software .

Leider ist die Androide App , leider nicht wie beim IPhone kostenlos. Sie kostet 2,99 , aber es loht sich wirklich..mehr Infos dazu auf der HP des Herstellers
Sorry.

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.exxeta.mobil.dog_full

diese App gibt es auch für Katzen, Pferde und Kaninchen.
Als Buchform zum Verschenken auch.

hier die Web Seite des Herstellers bei dem ich mich Bedanken möchte, das ich diese App euch anbieten darf.

https://www.enpevet.de


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Vom Suchen und Finden einer Liebe… von Leoni Jungen

Ja, wie fängt man an, nachdem schon so tolle Beiträge geschrieben wurden?!

Nachdem mein Lebensgefährte und ich offiziell zusammengezogen waren, glücklich wie eh und je den Schritt gewagt zu haben, entschlossen wir uns, einem Straßenhund ein zu Hause zu geben. Wir haben uns bewusst dazu entschlossen keinen Welpen zu kaufen. Ich, mit Hunden großgeworden. Insgesamt 5 Hunde erzogen. Mal besser mal schlechter :). Anfangs eher skeptisch, da man sich für eine große Verantwortung entscheidet – für mich war es, als würde ich ein Kind kriegen… Na gut, schauen wir mal im Netz was sich da so findet… Und dann kam sie – Marla eine kleine Griechin 🙂 Wir sahen sie und waren wortwörtlich verliebt. Liebe auf den ersten Blick… Wir entschlossen uns dazu, uns die Kleine mal anzuschauen. Sie muss uns ebenfalls mögen. Ich rief am nächsten Tag die Tierschützerin an und vereinbarte einen Besuchstermin und so fuhren wir am Wochenende dorthin… Angekommen überrannte uns ein Rudel voller Hunde. Jeder schöner als der andere und jeder von ihnen zuckersüß und sehr lieb. Nur unsere kleine Puppe war sich nicht so sicher, was sie von uns halten sollte. Aber das stand bereits in der Anzeige. Eher Menschenscheu und eher auf andere Hunde bezogen. Naja dachten wir, setzen wir uns erst mal und lassen sie von sich aus kommen. Hat auch nicht lange gedauert, da hat sie sich getraut uns mal zu beschnuppern und dann auch noch noch Leckerchen..hmm… Nach einem Kaffee und ausführlichem kennenlernen mit der Tierschützerin, bat sie uns an, mal eine Runde Gassi mit Marla zugehen. Klar dachten wir uns das lief auch recht gut, sodass wir uns dazu entschlossen haben, die Kleine eine Woche auf „Probe“ mit in ihr potenzielles neues Hause mitzunehmen. Besser kann man sich eh nicht kennenlernen.

Ja die Woche war hart, wirklich. Unsere Maus wollte sich einfach nicht lösen. Nicht mal das kleinste Tröpfchen Pipi konnte man ihr entlocken. Draussen nicht und auch drinnen nicht. Ich dachte immer nur: mach doch wenigstens ein bisschen Pipi, auch in die Wohnung aber bitte quäle dich nicht. Ich hatte solche Sorge, dass sie Bauchweh bekommt. Alle zwei Stunden waren wir draussen und ja irgendwann musste sie sich ja lösen, aber auch das große Geschäft musste irgendwann mal raus. So lief alles super, sie spielte, schmuste und schlief ganz ruhig nur das Thema „Gassi gehen“ wollte nicht. Nach fünf Tagen waren wir langsam überfordert und das habe ich der Tierschützerin auch gesagt. Sie meinte, wenn es mit dem rausgehen nicht klappt, dann sollten wir es uns genau überlegen, ob wir sie behalten wollen. Wir waren selbst langsam am zweifeln, aber haben uns gesagt wir lassen erst mal nichts unversucht. Und als hätte Marla die Nachrichten zwischen der Tierschützerin und mir mitgelesen. Auf einmal ging es. Das Gassi gehen war gar kein Thema mehr und alles weitere lief super. Klar, sie war noch sehr scheu, aber wir waren sicher, dass würde sich legen und so adoptierten wir unsere kleine Puppe Marla. Die Erziehung lief gut. Ich wusste ja was im Groben auf mich zu kommt. Sitz, Platz saß innerhalb von zwei Tagen nahezu perfekt. Dennoch entschied ich mich zu einem „Crash-Kurs“ in der Hundeschule. Drei Wochen Kurs. Ich wollte sichergehen, die Erziehung richtig anzupacken. Ja heute kann sie eine Menge. Von Sitz über „High-Five und Pfötchen bis hin zu Männchen und „Gib Laut“. Selbst die Heulsuse macht sie. Sie kann gut mit ihrer Stimme umgehen 🙂

Die Adoption erfolge genau am 01.09.12 und im Laufe der Zeit entschieden wir uns „irgendwann“ einen zweiten Hund dazu zu holen. Marla sollte nicht alleine sein, wir sind immerhin berufstätig auch wenn sie nie lange alleine blieb. Es gab da noch Marlas Bruder, der immer irgendwie im Hinterkopf war. Ich sagte immer, ist er nächstes Jahr noch nicht vermittelt, dann kommt er zu uns (ich wusste bis dato nicht, dass er eigentlich nie zu Vermittlung stand, da er sehr Menschenscheu war) . Im April brauchte die Tierschützerin dann Hilfe in Griechenland und da mein Schätzchen Zeit hatte flog er kurzer Hand dorthin, um ihr zu helfen. Mir war klar, er würde Marlas Bruder mitbringen und mit seinem Abflug freute ich mich auf einen zweiten Mann im Hause. Ich sprach mit der Puppe oft über ihren Bruder und dass sie bald kein Einzelkind mehr sei :D. Mit Marla kann man sich sehr gut unterhalten :). Täglich erhielt ich Fotos von unseren neuen männlichen Schatz und ich freute mich. Nach 14 Tagen war es dann soweit. Abfahrt zum Flughafen – meine Männer abholen. Ich war nervös ohne Ende. Puppe blieb zu Hause. Sie sollten sich hier kennenlernen und Jupp – so heißt er – war sicher eh aufgedreht und geschafft vom Flug.
Auto geparkt, ab in die Ankunftshalle und dann kamen sie. Mein Schatz geschafft vom Flug mit der riesen Transportbox mit unseren Juppi drin. Nach kurzem Hallo an beide schnell ins Auto, ab nach Hause. Zu Hause angekommen schnell die Puppe anleinen und runter zum abschnuppern. Man war das ein schönes Gefühl, wie Jupps Anspannung sich langsam löste, als Marla ihn abknutschte. Tränchen mussten fast schon verkniffen werden. Nach einem kurzen Spaziergang ging es erst mal hoch. Juppi musste ja hunger haben, da er ja längere Zeit nichts gefressen hatte. Ja so war es auch. Er stürzte sich auf den Napf. Dann kam auch schon die Familie. Alle wollten Juppi kennenlernen, der arme Kerl wusste gar nicht, wir ihm geschieht. Und dann spielten, kuschelten und schliefen die Beiden erst mal. Die Beiden waren direkt ein herz und eine Seele. Geschwisterliebe <3

Aber auch mit Juppi waren die Probleme mit dem rausgehen, aber morgens fanden wir eine übelriechenede Überraschung auf jeden unsere drei Teppichen im Wohnzimmer. Es war ekelig, aber ich war froh, dass Juppi so ungeniert war und sich dachte "Lieber Teppich versauen als Bauschmerzen" 😉
Die Erziehung mit ihm gestaltete sich etwas schwieriger. Sitz und. Platz saßen zwar ebenfalls innerhalb zwei Tage, aber dennoch war und ist immer noch recht trotzig 😀

Wir bemerkten immer mehr, dass er uns nich blind vertraut. Wenn wir uns neben ihm auf die Couch setzen, sprang er auf, im Bett (ja die beiden dürfen mit zu uns ins Bett), wenn ich mich drehte ergriff er ebenfalls für einige Minuten die Flucht, bevor er sich wieder ins Bett traute. Generell versuchte er häufig den Kontakt zu uns zu vermeiden. Kuscheln war fast nur unter zwang möglich. Mir war schnell klar, dass mir eine Hundeschule da nicht helfen kann. Wir versuchten vieles. Gingen alleine mit ihm raus, um die Bindung zu stärken, aber es wurde nur sehr wenig besser. Dann, wie der Zufall es so wollte, fand ich einen Betrag über Jörg -den dogwalker aus Essen. Er resozialisiert Hunde und trainiert Menschen. Cesar Milan dachte ich nur :). Ich dachte, genau er könnte uns vielleicht helfen. Also schrieb ich ihm und schnell wurde ein Termin vereinbart.

Ich kann Jörg einfach nur danken. Er hat mir bzw. uns gezeigt, was schief läuft. Was für Kommunikationschwierigkeiten wir haben und dass wir Recht damit haben, dass Juppi uns nicht voll vertraut. Er zeige uns, was wir ändern müssen und die Erfolge waren direkt am gleichen Tag, zur gleichen Stunde da. Ich war überwältigt und hab fast vor Glück geweint. Er machte Juppi einfach so von der Leine. Ich hatte fast schon Panik, als er mit Marla losrannte, aber zugleich war es so ein schönes Bild und die beiden entfernten sich kaum mehr als 7 Meter von uns. Ich war baff, was so schnell möglich ist. Er zeigte mir, dass ich meine Angst ja meine Verlustängste ablegen muss, damit Jupp mir vertrauen kann. Ich muss einfach mal durchatmen und nicht immer an das schlimmste denken. Und seither läuft es viel besser. Es ist nicht perfekt, aber das muss es nicht. Wir haben Zeit das Vertrauen aufzubauen und es braucht auch Zeit.

Ich kann euch nicht viel über Rassen berichten, da wir jegliche Rassen in unseren Babys vereint haben 🙂
Aber ich kann euch davon berichten, wie sehr die Beiden unser Leben bereichern. Wie sehr wir diese beiden Wesen lieben und um nichts in der Welt missen möchte und ich denke, dass ist alles was zählt 🙂

Kein Geld der Welt würde mich reicher machen, als die Beiden es tun. Es ist unglaublich schön, morgens aufzuwachen und die erste Gesichtswäsche zu bekommen. Es ist so süß, denn Juppi freut sich jeden morgen, wenn wir aufwachen, so sehr, als wären wir Wochen weggewesen. Marla kuschelt sich dann erstmal direkt wieder ein, frei nach dem Motto: Ne Mama oder Papa, wir müssen noch gar nicht aufstehen. Wir haben bestimmt noch ganz viel Zeit zum kuscheln.

Auch jetzt liegen Beidem auf ihrer Couch, die beiden haben eine eigene 😀 und sehen so friedlich aus und dieser Ausdruck macht mich unwahrscheinlich glücklich.

Diese Ausdruck sagt mir: Wir haben alles richtig gemacht…


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Der Minibullterrier. Cleo, Liebe und andere Hindernisse

Der Mini-Bullterrier gleicht in der Herkunft der Rasse des Bullterriers.

Bereits 1821 gab es erste Aufzeichnungen in Bezug auf die Züchtung dieser Rasse.

Das um 1850 durch James Hinks angestrebte Zuchtziel bei dieser Rasse war das so genannte „Badger-Baiting“ (Dachse ziehen) oder  „Rat Killing“ (Ratten Tötung).  

Missbraucht wurde diese Rasse jedoch bedauerlicherweise für Hundekämpfe, da sich die Menschen daran ergötzten, dass dieser Hund „nicht aufgibt“.

(„Bei Kämpfen zwischen Bullterriern fließt Blut, denn jedem Kampf geht eine fürchterliche Beisserei voraus, bis es dem einen der Kämpfenden gelingt das Plätzchen an der Kehle zu fassen, was für den, der sich diese Blöße gab, „Tod“ bedeutet.“ [STREBEL, 1903] „ – Quelle: Wikipedia.)

Der Mini-Bullterrier ist erst seit Juli 2011 im FCI als Standard anerkannt, die FCI folgte somit dem britischen Vorbild.

Der Mini-Bullterrier ist wie sein „große Bruder“ sehr kräftig gebaut und muskulös. Der Körperbau wirkt insgesamt sehr robust und harmonisch. Der „kleine“ Bullterrier wirkt außerdem sehr aktiv und zeigt einen entschlossenen und intelligenten Ausdruck. Ein typisches Merkmal dieser Rasse ist laut Rassestandard das „downface“ (Bananennase) und der eiförmige Kopf mit der langen Schnauze und dem starken Gebiss. Ebenfalls auffällig: Unabhängig von der Größe sehen Rüden sehr maskulin… und Hündinnen sehr feminin aus.

 

Meine liebe zu diesen Hunden  habe ich vor über 10 Jahren, durch meine damalige Freundin, welche einen Staffordshire-Terrier hatte und ich einen Schäferhund-Mix entdeckt…da ihr Stafford-Terrier noch den Wesenstest machen musste , bin ich mit ihr und meinem Hund mit zum Übungsbetrieb gegangen und habe dort mit Bullterriern den ersten Kontakt gehabt und ihren Charakter und ihre „Eigenarten“ kennengelernt.

 

Nach einer „Kuschelstunde“ mit dem Bullterrier unserer Übungsleiterin, bei einem privaten Besuch dort, habe ich mich in diese Rasse verliebt. ….

 

Bullterrier sind absolut menschenbezogene Hunde und wollen „ihrem Menschen“ einfach nur gefallen….die absoluten „Schmuse-Hunde“…und was besonders wichtig ist: Sie sind sehr kinderlieb, weshalb sie auch u.a. „Nanny-Dogs“ genannt werden…

Natürlich müssen Bullis, wie alle anderen  Hunderassen auch, körperlich und geistig  ausgelastet werden.

 

Leider erntet man, dank „Bild-Zeitung“ und anderer Medien teilweise immer noch misstrauische Blicke und dumme Sprüche, wie…“das ist doch ein Kampfhund“… Ich verschone an dieser Stelle mit weiteren Problemen meines Alltages.

 

Diese Hunde, genauso wie Pit, Staff und Co. sind einfach nur liebe und verschmuste Tiere.

 

Im Oktober letzten Jahres kam dann Cleo zu mir…Der absolute „Glücksgriff“, sie war ein ein „Rückläufer“ und eroberte sofort mein Herz.

Wobei ich an dieser Stelle anmerken möchte, dass ein Bullterrier ( auch „Mini´s“) als „Anfängerhund“ nicht so geeignet sind.

In jedem Falle sollten sich interessierte Menschen ausgiebig mit dem Wesen dieser Rasse auseinander setzen und möglichst bereits Hundeerfahrung mitbringen – bestenfalls bereits auch Erfahrungen mit charakterstarken Hunden.

Ich liebe meinen Hund…..sie ist immer gut gelaunt….spürt , wenn es mir nicht gut geht…versteht sich mit ihren Artgenossen und mag alle Menschen..  Es sei denn, es ist dunkel, da kommt dann doch der „Schutztrieb“ durch …

Aber  es ist schon etwas dran an dem Spruch…..“Es gibt Hunde und es gibt Bullterrier“.

Oder ,was auf mich zutrifft:….“Einmal „Bulli….immer Bulli………!!!!

 

…mit freundlicher Genehmigung von ©Manni Geißler

https://www.facebook.com/manni.geisler

https://www.facebook.com/pages/Dark-Cleopatra-from-the-Sun-of-Epona/1379306975637264?fref=ts

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Wissenswertes über den „Hundeführerschein gem. LHundG NRW“

Nachdem man seinen Neuankömmling bei dem Stadtsteueramt der jeweiligen Stadtverwaltung angemeldet hat, um seine Hundesteuer entrichten zu dürfen, muss ein  Halter von großen Hunden (Hunde mit einer Widerristhöhe über 40 cm oder einem Gewicht von mehr als 20 kg) bekanntlich bei der Stadt neben dem Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung (es gilt eine Mindestdeckungssumme von 500.000 € für Personenschäden und 250.000 € für sonstige Schäden) sowie dem Nachweis darüber, dass der Hund einen Mikrochip trägt, den sogenannten „Sachkundenachweis“ erbringen.

Sobald dieser Sachkundenachweis der Verwaltungsbehörde vorgelegt wird, erhält der Hundehalter den sogenannten „Hundeführerschein“. Dieser beinhaltet sowohl die Daten des Halters als auch die Daten des Hundes (Name, Rasse, Chipnummer und das Geburtsjahr des Hundes).

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Interessant für Hundehalter von großen Hunden ist, dass dieser „Hundeführerschein“ auf andere Personen übertragbar ist.

Der Hundehalter kann also den Hund einer dritten Person anvertrauen.

Der Hundeführerschein sollte jedoch in jedem Falle in Besitz der Person sein, die beispielsweise gerade den Hund ausführt – besonders gerade dann, wenn sich der Hund ggf. über mehrere Tage bei einer dritten Person aufhält.

Eine Nachfrage bei der Verwaltungsbehörde hat ergeben, dass

  • der Hund jeweils verantwortungsbewussten, zuverlässigen Menschen in die Hände gegeben werden soll;
  • der Hund einem Menschen mit Drogen- oder Alkoholproblemen, gesundheitlich angeschlagenen / schwachen Menschen nicht übergeben werden darf;
  • Kindern ein großer Hund nicht zum alleinigen Gassi führen überlassen werden sollte, (was jedem verantwortungsbewusstem Hundehalter klar sein dürfte);
  • der Hundehalter es als seine Pflicht ansehen sollte, der dritten Person den Hund nur nach entsprechender Belehrung (Leinenpflicht, Verhaltensempfehlung bei Begegnungen mit anderen Hunden)  in die Hände zu geben.

Die Verantwortung liegt in jedem Falle bei dem eingetragenen Hundehalter, sollte es zu Personen- oder Sachschäden kommen.

Dies bedeutet, dass die Versicherung auch dann eintritt, wenn der Hund sich im Falle eines eintretenden Schadens unter Aufsicht einer dritten Person befunden hat. Es muss aber nachgewiesen werden, dass die vorgenannten Kriterien erfüllt wurden- der eingetragene Hundehalter also nicht verantwortungslos gehandelt hat.

 

Andere Vorschriften gelten jedoch für Hundehalter von sogenannten

  •  „Listenhunden“ gem. § 3 LHundG NRW („Gefährliche Hunde“ – Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier), sowie Haltern von
  • Hunden gem. § 10 LHundG NRW (Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu sowie deren Kreuzungen).

Halter vorgenannter Hunde müssen neben dem Sachkundenachweis und den vorerwähnten Nachweisen über Versicherung und Mikrochip ebenfalls den Nachweis über den Wesenstest des Hundes sowie ein pol. Führungszeugnis vorlegen.

Der erworbene „Führerschein“ ist jedoch nicht übertragbar.

Die Aufsichtsperson, die einen Hund gem. § 3 bzw. § 10 LHundG führt, muss einen Sachkundenachweis abgelegt haben und diesen stets vorweisen können.

Hat der Hund vorgenannter Rassen eine Leinenzwangbefreiung erworben, ist diese nicht auf andere Aufsichtspersonen übertragbar.

Für kleine Hunde („unter 40 cm Widerrist und unter 20 kg Gewicht“) gelten keine besonderen Vorschriften. Es gilt lediglich die Pflicht zur Abführung der Hundesteuer.

Mehr Informationen über seine Pflichten erhält der Hundehalter jedoch spätestens dann, wenn –wie oben bereits erwähnt- er seinen Hund bei dem zuständigen Stadtsteueramt zur Hundesteuer angemeldet hat.

In einem papier- und formularreichen Verwaltungsaufwand wird man von der jeweiligen Ordnungsbehörde („Amt zur Gefahrenabwehr“ des Ordnungsamtes der Stadtverwaltung) aufgefordert, die entsprechenden Nachweise zu erbringen.

Es werden, wie üblich, Erledigungsfristen gesetzt. Es lohnt sich also, sich schon vor der Anschaffung des Hundes mit den auftretenden Pflichten auseinander zu setzen.

Gerne gibt das Ordnungsamt der jeweiligen Stadtverwaltung auch telefonisch Auskunft über die notwendig werdenden Maßnahmen.

©Sandra Lampio


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Der Hund als Therapeut für psychisch kranke Menschen

Leben mit Hund

Hunde als Helfer für Menschen mit einer körperlichen Behinderung sind bekannt und anerkannt. Therapiebegleithunde für psychisch Kranke leisten genauso wertvolle Hilfe, aber die Ausbildung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Dass Hunde einen positiven Einfluss auf die Seele eines Menschen haben, dürfte jedem Hundehalter bekannt sein. Einige Schulen setzen Hunde als Co-Pädagogen ein und in manchen Altenheimen sorgen Fellnasen für mehr Lebensfreude der Heimbewohner. Auch wer unter psychischen Krankheiten leidet, wie Angststörungen oder Depressionen, profitiert von einem Therapiebegleithund. Bei spiegel.de ist von einer 36-jährigen Frau zu lesen, die aufgrund von Ängsten kaum noch unter die Leute ging. Trotz verschiedener Therapiemethoden blieb die Angststörung erhalten. Dank ihrem Therapiebegleithund kann sie wieder durch den Ort gehen und schafft es mit seiner Hilfe, Panikattacken zu überwinden.

Wer sich intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchte, findet auf der Webseite vom F.I.T.T. (Freiburger Institut für tiergestützte Therapie) einige Forschungsergebnisse und publizierte Fachartikel. Bei…

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Die Trauer um den verstorbenen Hund

Leben mit Hund

Der Tod des geliebten Vierbeiners ist ein Thema, über das man nicht nachdenken möchte. Doch alles Lebendige ist endlich und somit wird der Tag kommen, an dem man Abschied nehmen muss.

Hund und Mensch sind oft ein perfektes und eingespieltes Team. Blicke, Gesten und Verhaltensarten können mit der Zeit von beiden gelesen und gedeutet werden. Wortlos versteht man sich. Die Fellnase ist häufig mehr, als ein tierischer Begleiter:

  • Ein Hund ist ein guter Zuhörer, wenn ihm Frauchen oder Herrchen Probleme erzählt
  • Eine Fellnase sorgt für gute Laune und bringt den Hundehalter zum Lachen
  • Ein Hund verteilt und bekommt gerne Kuscheleinheiten
  • Der Vierbeiner lässt die Natur von einem anderen Blickwinkel entdecken
  • Die überschwängliche Freude über Kleinigkeiten ist ansteckend

Dies sind nur Beispiele für die vielen Vorzüge, die ein Zusammenleben mit Hund bieten.

Die enge Bindung zwischen Mensch und Hund macht das Abschied nehmen schwer. Vor allem, wenn man viele Jahre gemeinsam…

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MyGassi – die App für Hundehalter

Wie ich finde, ist das eine tolle Idee. Jeder sollte für sich entscheiden, ob und wie er diese App nutzt.

Leben mit Hund

Für Hundehalter und Besitzer eines iPhones gibt es eine neue App, die Hundefreunde zusammenführt und Routen für schöne Spaziergänge anzeigt.

Mit der App MyGassi können sich Hundefreunde online austauschen. Jeder Hundehalter kann seine Lieblingsrouten für die täglichen Spaziergänge eintragen und mit den Community-Mitgliedern teilen. Wer nicht alleine spazieren gehen möchte, kann mit anderen Hundehaltern ein Treffen vereinbaren, um gemeinsam durch die Lande zu wandern.

Auch Warnungen vor Giftködern können mittels MyGassi bekannt gegeben werden. Falls mal ein Hundesitter notwendig ist, wird auch dieser über das Netzwerk zu finden sein.

Die Basisversion von MyGassi kann kostenlos heruntergeladen werden. Selbstverständlich möchte MyGassi GmbH aus München mit der App Geld verdienen. Dazu wird Werbung eingeblendet und man kann in einem Shop für den vierbeinigen Liebling einkaufen.

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